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Endlich späte Rückfahrten mit dem Erixx

Verbesserungen auf Bahnstrecke Braunschweig-Gifhorn-Uelzen Endlich späte Rückfahrten mit dem Erixx

Deutliche Fahrplan-Verbesserungen vor allem bei der Regionalbahn Uelzen-Gifhorn-Braunschweig, aber auch beim Regionalexpress Hannover-Gifhorn-Wolfsburg: Der Regionalverband Braunschweig hat spätere Fahrten beschlossen. Besucher von Veranstaltungen in den Großstädten kommen dann auch spätabends mit dem Zug nach Hause.

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Fährt jetzt auch spätabends aus Braunschweig zurück: Der Regionalverband verbessert den Fahrplan des Erixx-Zuges.
 

Quelle: Archiv

Kreis Gifhorn.  Bislang müssen Bahnkunden spätestens um 21.02 Uhr auf dem Bahnsteig in Braunschweig stehen, um mit dem Erixx nach Gifhorn zurück fahren zu können – Ausnahme: am Sonntag fährt auch ein Zug ab 23.02 Uhr. Ab 10. Dezember wird das täglich der Fall sein. Auch in die andere Richtung wird aufgestockt. Letzte Abfahrt in Uelzen um 21.08 Uhr ist künftig nicht mehr nur von Freitag bis Sonntag, sondern täglich. Am Samstag und Sonntag gibt es künftig auch zusätzlich frühe Fahrten ab Wittingen um 5.42 Uhr in Richtung Braunschweig.

Besser ist längst Gifhorns Verbindung mit Wolfsburg und Hannover. Der letzte Zug fährt in Wolfsburg um 23.14 Uhr ab, der letzte in Hannover um 23.48 Uhr. Künftig wird auch eine Stunde später pro Richtung nochmal gefahren.

Laut Verbandsvorsitzendem Detlef Tanke stockt das Land die jährliche Mittelzuweisung sukzessive bis 2020 um 30 Millionen auf dann 100 Millionen Euro jährlich auf. „Dieses Geld fließt jetzt schrittweise in die weitere Verbesserung des ÖPNV, und die Fahrgäste haben einen unmittelbaren Nutzen davon.“

Die Investitionen in zusätzliche Fahrten vor allem zwischen Gifhorn und Braunschweig seien nötig, denn der Bedarf nach späten Fahrten sei da, so Gisela Noske, Sprecherin des Regionalverbandes. Abendliche Besuche im Kino, Theater oder Stadion, dazu ein Wein oder Bier: „Man kommt künftig mit dem ÖPNV auch wieder zurück.“

Regionsweit investiere der Regionalverband 6,1 Millionen Euro allein in die Verbesserungen bei Bus- und Bahnangeboten, so Noske. Unter anderem habe die Tochtergesellschaft Regionalbahnfahrzeuge Großraum Braunschweig vier weitere Enno-Züge bei Alstom in Salzgitter gekauft, so dass die Flotte jetzt aus 24 Zügen bestehe. Seit deren Start im Dezember 2015 seien die Fahrgastzahlen „signifikant gestiegen“.

Von Dirk Reitmeister

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