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Ende September können Abrissbagger loslegen

Gifhorn Ende September können Abrissbagger loslegen

Gifhorn. Das Vergaberecht steht der Großbaustelle B 4 in Gifhorn nicht mehr im Wege: Weil die Vergabekammer in Lüneburg sich doch nicht mehr mit dem Abriss der maroden Brücke über der Celler Straße befassen muss, kann der Abriss fast pünktlich am 29. September starten (AZ berichtete exklusiv).

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Quelle: Photowerk (Archiv)

Acht Firmen hatten sich um Abriss und Neubau beworben. „Es war ein außergewöhnlich kompliziertes Verfahren“, sagt Bernd Mühlnickel, Geschäftsführer der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Wolfenbüttel. Einer der unterlegenen Anbieter hatte ihm zufolge in einer Art Rüge die Vergabe kritisiert. „Auch andere hätten die Vergabekammer anrufen können.“ Deshalb hatte die Landesbehörde damit gerechnet, dass es auch so weit kommen würde - kam es aber nun doch nicht, am Dienstag lief die dazu nötige Frist ab, ohne dass Lüneburg Ungemach meldete.

Weitere Befürchtung der Landesbehörde: „Die Möglichkeit, dass es vor Gericht geht, hatte bestanden“, so Mühlnickel. Doch auch eine juristische Grundsatzentscheidung sei abgewendet, sagte er, ohne näher auf Details eingehen zu wollen.

„Jetzt kann nichts mehr kommen“, ist sich Mühlnickel sicher, rechtlich grünes Licht für die Mega-Baumaßnahme zu haben. Gleichwohl habe man mit Ende September schon Zeit verloren. Nun wolle die Landesbehörde mit den Partnern sprechen, ob der Abriss der alten Brücke beschleunigt werden kann. „Wir müssen da aber erst in die Gespräche einsteigen.“

Ziel sei es, mit der Vollsperrung nur in einen Winter zu geraten. Die erste Hälfte der neuen Doppelbrücke soll demnach ab Winter 2015/16 befahrbar sein, während daneben die zweite der Doppelbrücke aufgebaut wird.

rtm

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