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Elterngeld-Betrüger: Beim Landkreis abgeblitzt

Gifhorn Elterngeld-Betrüger: Beim Landkreis abgeblitzt

Gifhorn. Die bundesweit agierenden Elterngeldfälscher haben auch in Gifhorn versucht, abzukassieren. Das bestätigte der Landkreis auf AZ-Nachfrage. Es sei aber zu keiner Auszahlung gekommen, weil der fingierte Antrag rechtzeitig aufgeflogen sei.

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Elterngeld: Der Landkreis sieht genau hin.

Quelle: Archiv

Gifhorn. Der Landkreis Gifhorn war gewarnt und hatte genauer hingesehen, nachdem eine Mitarbeiterin in Celle die Masche der bundesweit tätigen Betrüger aufgedeckt hatte. „Alle Elterngeldstellen wurden vom Land unmittelbar nach Mitteilung des Betrugsfalles in Celle im April 2015 umfassend informiert und gebeten, nach möglichen auffälligen Indizien in den Anträgen Ausschau zu halten und diese zu melden“, so der zuständige Vorstand Rolf Amelsberg.

Aufgeflogen ist der Gifhorner Fall anhand einer bestimmten Bankverbindung und des fiktiven Namens eines Standesbeamten in der beigefügten Geburtsurkunde - Merkmale, nach denen die Elterngeldstellen suchen mussten, um die fingierten Anträge auszusortieren.

Das Betrüger-Duo arbeitete unter anderem mit 58 Bankverbindungen, die online eröffnet worden waren.

Elterngeld erfreut sich im Landkreis Gifhorn immer größerer Beliebtheit. 2192 - korrekte - Fälle registrierte der Landkreis 2015, ausgezahlt wurden 12,9 Millionen Euro. Im Jahr zuvor waren es 2001 Fälle (mit ebenfalls 12,9 Millionen Euro), 2013 noch 1603. Vor allem immer mehr Männer nehmen es laut Landkreis in Anspruch.

Im Jahr der Einführung 2007 haben 159 Männer Elterngeld beantragt, 2015 waren es 621.

rtm

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