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Gifhorn Stadt Einstiges Notgeld ist heute gefragt
Gifhorn Gifhorn Stadt Einstiges Notgeld ist heute gefragt
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00:21 03.05.2018
Veranstaltung mit Tradition: Papiergeld-Sammler aus Deutschland und dem europäischen Ausland trafen sich zum Tauschen und zum Erfahrungsaustausch zum 64. Mal in Gifhorn.
Gifhorn

„Silber und Kupfer waren kriegswichtig“, geht Werner Kieselbach – er hat das Treffen erneut initiiert – auf die Geschichte des Gifhorner Notgeldes ein. „Die Geschäfte mussten weiter gehen, darum wurde die Stadtkasse aktiv“, berichtet der 68-Jährige, der seit 1975 sammelt.

Fünf-, Zehn- und 50-Pfenning-Scheine seien damals gedruckt worden. „Sie gingen durch viele Hände – darum sind gut erhaltene Gifhorner Scheine im akzeptablen Erhaltungszustand heute eine Rarität“, weiß Kieselbach. Er schätzt, dass es eine Millionen verschiedene deutsche Notgeldscheine gibt. „Die alle zu sammeln – das schafft keiner“, sagt Kieselbach.

Die Geschichte hinter den Scheinen

Notgeld und seltene Banknoten: Viele der Sammler – darunter auch Gäste aus Polen – nutzten das Treffen im Deutschen Haus zum Tauschen und Fachsimpeln. „Es gibt Randgebiete, die für Sammler ebenfalls sehr interessant sind“, verweist Kieselbach auf Wohlfahrtslotterie-Scheine aus dem Dritten Reich. Der pensionierte Pädagoge aus Gifhorn hat sogar einen Katalog darüber erstellt.

„Was uns interessiert, ist die Geschichte hinter den Scheinen“, ist für Kieselbach und seine Mitstreiter das Sammeln auch Forschung.

Warnung vor Fälschungen

In Fachvorträgen wurden die Sammler dann auch vor Ganoven gewarnt. „Es gibt inzwischen unendlich viele gefälschte und auch veränderte Scheine, beim Internetkauf kann man so schnell in die Falle tappen“, erklärt Werner Kieselbach.

Von Uwe Stadtlich

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