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Gifhorn Stadt Einschulungszahlen: Grundschule Osloß bleibt das Sorgenkind
Gifhorn Gifhorn Stadt Einschulungszahlen: Grundschule Osloß bleibt das Sorgenkind
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23:00 25.07.2013
Sorgenkind: Nur fünf Erstklässler werden nach den Sommerferien an der Ganztagsgrundschule in Osloß eingeschult – auf Dauer ist das zu wenig, um die Schule weiter zu betreiben.
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In Osloß wird bereits der zweite Jahrgang eingeschult, dem weniger als zehn Schüler angehören. Insgesamt werden es nach dem Sommer noch 40 Schüler sein. Hinzu kommt, dass sich keine dauerhafte Schulleitung finden lässt. Nach den Sommerferien übernimmt bereits die dritte kommissarische Leiterin innerhalb eines Jahres. Marco Lamcke sagt: „Es gibt noch keine Initiative, die Schule zu schließen. Aber der Samtgemeinderat muss sich im kommenden Jahr mit der Situation an der Mühlenbergschule beschäftigen.“

Wesentlich besser ist die Situation an den Grundschulen Jembke und Weyhausen. Dort laufen beide neuen ersten Jahrgänge zweizügig. Auch an der Oberschule wird es zwei fünfte Klassen geben. 48 Schüler werden dort eingeschult. Das sind zwar deutlich weniger, als es früher im Durchschnitt an der kombinierten Haupt- und Realschule waren und auch weniger als die Samtgemeinde kalkuliert hatte, aber: „Die Schule ist damit zufrieden“, sagt Marco Lamcke. Die Erklärung: Die Oberschule ist eine Wahlschule - und viele Eltern ziehen das Gymnasium, eine Gesamtschule oder eine Realschule für ihre Kinder vor.

Auffällig ist: 74 von 92 Schülern - also 80 Prozent - verlassen nach der vierten Klasse das Boldecker Land.

alb

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