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Einsatz im Großen Moor: IT-Spezialisten werden Naturschützer

Neudorf-Platendorf Einsatz im Großen Moor: IT-Spezialisten werden Naturschützer

Neudorf-Platendorf. Rund 40 Mitarbeiter von Volkswagen Financial Services, gut die Hälfte davon Auszubildende, tauschten am Wochenende Stift, Papier und Tastatur gegen Astscheren und Wurzel-spaten. Denn ihr Arbeitsplatz war ausnahmsweise nicht im klimatisierten Büro in Braunschweig, sondern im Großen Moor bei Neudorf-Platendorf.

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Arbeitseinsatz mit dem Nabu: Rund 40 Helfer von VW Financial Services zogen im Großen Moor Sandbirken und Kiefern aus dem Boden.

Quelle: Ron Niebuhr

Dorthin rückten die Bank- und Versicherungskaufleute sowie IT-Spezialisten aus, um den Nabu bei der Pflege der Moorlandschaft zu unterstützen. „Wir haben zu der Aktion übers Intranet aufgerufen“, berichtete Pressesprecher Malte Krause. Und eine stattliche Zahl freiwilliger Helfer meldete sich für den Arbeitseinsatz.

Auf einer Fläche von rund vier Hektar zogen die Helfer vier Stunden lang aus dem Boden, was dort nicht hingehört - vor allem Sandbirken. Christian Starkloff, Projektleiter im Großen Moor, und Nabu-Kreisverbandsvorsitzender Gerhard Braun erläuterten vorab kurz, was beim Arbeiten mit Astschere und Wurzelspaten zu beachten ist: „Die Bäume müssen ganz raus aus dem Boden. Abschneiden bringt nichts. Dann wachsen sie zu schnell nach.“

Probleme bereitet der Birkenbewuchs im Moor auf Flächen, die zuvor abgetorft worden sind. Schafherden allein kommen dagegen nicht an. „Die Bäume entziehen dem Boden zu viel Wasser, die Verlandung des Moores nimmt zu“, begründete Projektleiter Starkloff, warum die Bäumchen weichen mussten. Viele Tiere sind auf eine offene Moorlandschaft als Lebensraum angewiesen.

Das Rausstechen von Sandbirken und auch Kiefern per Hand sei aufwendig, aber wirksam, sagte Starkloff. Man sei dankbar für jede Hilfe. Vor allem, wenn die Helfer so motiviert loslegten wie der Arbeitstrupp von VW Financial Services.

rn

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