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Einmal Brandstiftung, zweimal technischer Defekt

Landkreis Gifhorn: Ursachen für drei Feuer ermittelt Einmal Brandstiftung, zweimal technischer Defekt

Gannerwinkel, Hillerse und Westerholz: Gleich drei Brände (AZ berichtete) beschäftigen die Ermittler der Gifhorner Polizei. Bei den Feuern sei ein Gesamtsachschaden von mehr als 160.000 Euro entstanden, so Polizeisprecher Thomas Reuter. Der Brand in Gannerwinkel sei von unbekannten Tätern gelegt worden. Die Polizei sucht Zeugen.

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100.000 Euro Schaden: Die Brandursache in Westerholz war ein technischer Defekt. Die Polizei hat auch ermittelt, was die Feuer in Gannerwinkel und Hillerse verursacht hat.
 

Quelle: Sebastian Preuß

Landkreis Gifhorn.  Der Scheunen- und Garagentrakt eines Gebäudes im Gannerwinkeler Wochendhaus-Gebiet fing am Freitagabend gegen 20.45 Uhr Feuer. „Ein Ermittler hat inzwischen festgestellt, dass es sich um vorsätzliche Brandstiftung handelt – da wurde eindeutig gezündet“, setzt Reuter nun auf Hinweise aus der Bevölkerung, um dem Brandstifter auf die Spur zu kommen. An den Löscharbeiten beteiligten sich 50 Einsatzkräfte aus Gannerwinkel, Glüsingen und Lüben. Den Schaden beziffert Reuter auf mehr als 20.000 Euro.

Geklärt hat die Kripo inzwischen auch die Ursache für den Brand in einem Heizungsraum, der am Montagmorgen, 4.45 Uhr, in einem Haus im Gartenweg in Hillerse ausgebrochen ist. „Dieses Feuer wurde durch einen technischen Defekt in einer elektrischen Zuleitung ausgelöst“, so Reuter. 50 Einsatzkräfte der Feuerwehr löschten, auch ein Rettungswagen und die Schnell-Einsatzgruppe des DRK war vor Ort. Der Gesamtschaden beläuft sich auf mehr als 40.000 Euro.

Durch Verrußung nicht mehr bewohnbar ist nach einem Brand am Dienstagmorgen, 8.05 Uhr, ein Haus in Westerholz in der Weißenberger Straße. „Das Feuer ist eindeutig auf einen technischen Defekt in der Elektrik des Hauses zurückzuführen“, erklärt Reuter. Der Schaden am Gebäude liege bei etwa 100.000 Euro. 100 Einsatzkräfte aus den Ortswehren der Samtgemeinde Wesendorf löschten.

„Verletzte gab es bei den drei Bränden glücklicherweise nicht“, sagt Reuter.

Von Uwe Stadtlich

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