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Einige Gräber bald ohne Schmuck

Weyhausen Einige Gräber bald ohne Schmuck

Weyhausen. Für viele Angehörige wird es ein Einschnitt sein, aber für Weyhäuser Politik und Verwaltung ist das Verbot unumgänglich: An namenlosen Urnengräbern und Rasenreihengräbern auf dem Weyhäuser Friedhof darf kein Grabschmuck mehr abgelegt werden.

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Friedhof Weyhausen: Schmuck an Rasenreihengräbern und namenlosen Urnengräbern ist bald verboten.

Quelle: Christian Albroscheit

Wer sich für eine Bestattungsform entscheidet, sollte auch wissen, wie das Grab später geschmückt werden darf, meinte am Montagabend der Weyhäuser Kulturausschuss: mit Blumen, Gestecken, Lichtern, Steinfiguren - oder eben gar nicht. Eine klare Regelung fehlt bis jetzt. Weil Angehörige jüngst auch bei Rasenreihengräbern und namenlosen Urnengräbern vermehrt Schmuck ablegten, beriet der Ausschuss.

„Zum einen beschweren sich Bürger, dass der Platz an den Urnengräbern zugemüllt ist. Zum anderen beschweren sich Angehörige aber auch, dass der Grabschmuck, den sie dort abgelegt haben, entsorgt wurde“, erklärte Bürgermeisterin Gaby Klose. Das Mähen der Rasenreihengräber werde immer schwieriger, weil Angehörige dort Schalen abstellten.

Der Ausschuss sprach sich deshalb einstimmig für eine rigorose Regelung aus: kein Schmuck mehr bei den beiden Grabarten. „Wer diese Bestattungsformen wählt, will normalerweise wenig Arbeit mit der Pflege haben“, argumentierte Gaby Klose. Hilka Auffahrt ergänzte: „Wer ein Grab mit Pflanzen will, muss sich für eine andere Bestattungsform entscheiden.“ Dass ein solches Grab dann auch mehr kostet, ist klar. „Aber man kann nicht die billigste Art wählen und dann das meiste wollen“, sagte Peter Jacobs.

alb

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