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Eine Schule schwimmt für Geld

Calberlah-Edesbüttel Eine Schule schwimmt für Geld

Edesbüttel . 50 Bahnen hatten Michelle Evers und Joline Gabriel geschafft, dann mussten sie aufhören. Nicht, weil sie nicht mehr konnten, sondern weil die Zeit um war beim Sponsorenschwimmen der Oberschule Calberlah am Montag im Freibad Edesbüttel.

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Schule in Bewegung: Wer beim Sponsorenschwimmen nicht im Wasser war, spielte Volleyball, Badminton oder Fußball.

Quelle: Christina Rudert

„50 Bahnen hatten wir uns auch vorgenommen“, berichteten die beiden aus der Klasse 7b. Wie ihr Klassenkamerad Kevin Blauth stellten sie aber auch fest: „Jetzt sind wir ganz schön erschöpft.“ Ihre Eltern hatten sich im Vorfeld bereit erklärt, unabhängig von den geschafften Bahnen einen Festpreis für die Leistung zu zahlen.

270 Schüler aller Klassenstufen waren gestern im Freibad. Barbara Ridder, Fachbereichsleiterin Sport an der Oberschule, hatte die Aktion organisiert. „Wir schwimmen für unsere Partnerschule in Tansania.“ Die beiden Kolleginnen Anne Dannenberg und Maike Engelbach haben persönlichen Kontakt zu der Einrichtung, sie berichten auch, ob das Geld ankommt und korrekt verwendet wird.

Barbara Ridder berichtet: „Von dem Geld haben wir schon Schulbänke und eine Tafel angeschafft, da war die Freude groß.“ Fotos und ein Video haben Calberlahs Schüler davon gesehen.

Ein Teil des erschwommenen Geldes ging auch in die Klassenkassen. „Die neunten Klassen wollen zum Beispiel ihre Abschlussfahrt davon mit finanzieren.“

Aus dem Sponsorenschwimmen hatte Barbara Ridder ein richtiges Sportfest gemacht: Während anfangs die Klassenstufen fünf bis sieben im Wasser waren, spielten die Älteren Volleyball, Badminton und Fußball auf der Wiese hinter dem Bad. Dann gingen die Klassen acht und neun ins Wasser, und die Jüngeren wanderten auf die Wiese. Und auch Nichtschwimmer konnten sich aktiv beteiligen: Sie hatten sich Sponsoren fürs Aqua-Jogging im Nichtschwimmerbecken organisiert.

tru

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