Menü
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg
Anmelden
Gifhorn Stadt Eine Glocke von den Franzosen
Gifhorn Gifhorn Stadt Eine Glocke von den Franzosen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:16 28.10.2013
1813 von den Franzosen in Ehra liegen gelassen: Wilfried Rolke mit einer Kanonenkugel und einem Säbel. Quelle: Christian Albroscheit
Anzeige

Es sei zwar nicht belegt, dass Ehraner an der Schlacht teilgenommen haben. „Aber in der Zeit vorher sind französische Truppen durch den Ort gezogen“, sagt Rolke. „Und was sie brauchten, das haben sie sich genommen.“ Allerdings haben sie auch etwas da gelassen - eine Glocke, etwa 75 Zentimeter hoch und reich verziert. „Der damalige Ortsvorsteher Harms hat sie den Franzosen für 30 Taler abgekauft“, berichtet Rolke. Heute hängt die Glocke aus dem Jahr 1519 hoch oben im Turm der Ehraner Kirche. Zwei weitere Zeugnisse dieser Zeit bewahrt Winfried Rolke bei sich zuhause auf. Eines davon ist eine acht Pfund schwere Kanonenkugel aus Gusseisen, die einst bei Leipzig gefunden wurde. Von welcher Armee sie eingesetzt wurde, weiß Rolke nicht. Sicher sei aber, dass sie aus der Völkerschlacht stammt. Das andere ist der Schmucksäbel eines Soldaten aus dem 1. hannoverschen Feld-Artillerieregiment. Gravuren auf der beinahe stumpfen Klinge verraten das.

Leipzig ist weit weg. Nicht nur geografisch. Auch im Geschichtsbewusstsein vieler Menschen ist die Völkerschlacht nicht besonders weit oben angesiedelt. Rolke bedauert das. Denn die Schlacht mit mehr als 90.000 Toten sei nicht nur Anfang vom Ende der napoleonischen Vorherrschaft in Europa gewesen, sondern sei auch eine Mahnung zur Völkerverständigung. „Solche Kriege dürfen nie wieder vorkommen“, sagt der Heimatforscher.

alb

Gifhorn. Gifhorns Tafel stößt an ihre Kapazitätsgrenzen. Sie versorgt inzwischen regelmäßig 1948 Arme aus der Region. „Die Lebensmittel werden knapp“, sagt Tafel-Chefin Edeltraud Sack. Immer mehr Asylbewerber würden das Tafelangebot nutzen. „Dabei gibt es unüberwindbare Sprachprobleme“, hat Sack bisher vergeblich um Unterstützung beim Kreis gebeten.

25.10.2013

Sassenburg. Sassenburgs SPD-Fraktionschefin Angela Heider sieht die ehrenamtliche Arbeit in den Vereinen in Gefahr. Grund dafür ist eine neue Regelung des Landessportbundes. Die sieht vor, die Arbeitsstunden der Vereinsmitglieder, die sie etwa bei Bauvorhaben leisteten, nicht mehr in der bisherigen Art und Weise finanziell anzurechnen.

28.10.2013

Allerbüttel. Kein Wunder, dass die Allerbütteler Angst bekommen: Nicht nur, dass ihr Dorf als Ausweichstrecke für die gesperrte L 292 missbraucht wird. Jetzt kamen nämlich auch noch Halteverbotsschilder hinzu, um Platz für Busse zu machen. Doch der Nebeneffekt ist fatal: Freie Bahn haben nun nämlich auch jene Autofahrer, die Stoßstange an Stoßstange mit mehr als 70 Sachen durch die Tempo-30-Zone brettern.

25.10.2013
Anzeige