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Einbrüche im Kreis: „Die Fallzahlen explodieren“

Landkreis Gifhorn Einbrüche im Kreis: „Die Fallzahlen explodieren“

Gifhorn. Die Zahl der Wohnungseinbrüche im Landkreis Gifhorn hat sich seit 2011 um 60 Prozent erhöht. „Im Grunde genommen explodieren die Fallzahlen“, erklärte Polizeichef Michael Feistel gestern vor Verwaltungschefs und Politikern im Gifhorner Rathaus. Die Polizei wolle mit einer veränderten Personalstruktur und einem Präventionskonzept gegensteuern, kündigte er an.

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Dramatisch: Die Zahl der Einbruchdiebstähle im Kreisgebiet hat stark zugenommen.

Quelle: Archiv (Symbolfoto)

4495 Straftaten pro 100.000 Einwohner – damit gehöre der Landkreis Gifhorn noch immer zu den sichersten Landkreisen in Niedersachsen, sagte Kripo-Chef Jürgen Schmidt. Besorgniserregend sei jedoch die Entwicklung bei Einbruchdiebstählen in Wohnungen. 278 Taten (Aufklärungsquote 23,38 Prozent) habe es 2015 gegeben, 265 seien es bisher – einhergehend mit einer sinkenden Aufklärungsquote von nur noch 12,08 Prozent. Bis zum Jahresende rechnet Schmidt mit bis zu 330 Taten.

„Wir haben es mit südosteuropäischen Banden am Rande der organisierten Kriminalität zu tun“, nannte er den Grund für diese Entwicklung. Die Täter dingfest zu machen sei schwierig. Die internationale Zusammenarbeit mit den Balkanstaaten – Heimat der Täter – sei schlecht.

Von Januar bis August sei Gifhorn mit 99 Taten Schwerpunkt, gefolgt von Papenteich (43) und Isenbüttel (25). Kaum betroffen war der Nordkreis. „Wir organisieren uns neu und verteilen das Personal bedarfsgerecht“, nannte Feistel erste Details eines Zukunftskonzepts der Polizeiinspektion Gifhorn.

Den Bürger mit ins Boot nehmen, um den Tätern das Handwerk zu legen: Dazu rief stellvertretender Polizeichef Oliver Suckow auf.

Prävention und Eigensicherung sind darum auch Thema einer Ausstellung, die bis 14. Oktober in Gifhorns Rathaus zu sehen ist.

ust

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