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Gifhorn Stadt Ein kleiner Ort erobert die große Literatur
Gifhorn Gifhorn Stadt Ein kleiner Ort erobert die große Literatur
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00:00 20.05.2010
Neuer Roman erschienen: Autorin Katharina Hacker wurde 2006 mit dem deutschen Buchpreis ausgezeichnet.
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Katharina Hacker war nie in Calberlah. Das reale Calbelah ist auch nicht wirklich wichtig in ihrem Roman. Dennoch spielt der kleine Ort eine gewichtige Rolle, er rückt sogar in den Mittelpunkt des Geschehens.
Anton pendelt zwischen zwei Welten: Dem Berliner Großstadtleben mit Arztpraxis und Freunden und eben jenem kleinen Calberlah. Einem Städtchen, in dem sich seit der Wende nicht viel getan hat, in dem nach wie vor alles von Wolfsburg und VW abhängt. Hier kennt jeder jeden, hier ist die Welt noch in Ordnung – bis Antons Mutter an Demenz erkrankt. Jetzt rückt Calberlah in den Mittelpunkt des Romans.
Aber warum gerade Calberlah? „2008 war ich zu einer Lesung in Gifhorn“, berichtet Katharina Hacker. Mit dem Zug sei sie die Strecke Wolfsburg-Gifhorn gefahren. „Die Namen der Dörfer haben es mir angetan“, erinnert sich die Autorin – und sind ihr in Erinnerung geblieben.
So wird Calberlah zum traurigen Ort des Umgangs mit dem schleichenden Vergessen. Wer Calberlah wirklich kennt, der wird sich dennoch das ein oder andere Schmunzeln nicht verkneifen können: Die beiden Männer erreichten das Ortsschild. Calberlah. „Und jetzt“, fragte Rüdiger unfreundlich. „Wer hatte je von einem Ort namens Calberlah gehört?“, fragt sich auch Antons Schwester Carolin.

alb

Der nächste Herbst kommt bestimmt und damit auch wieder Unmengen Laub, welches die Bürger entsorgen müssen. Und da es laut Claus Hildebrandt in Wesendorf trotz einiger Vorstöße im vergangenen Jahr noch keine sozialverträgliche Lösung für die Entsorgung gibt, läutet er nun im Laub-Streit die nächste Runde ein.

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