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Gifhorn Stadt Ein Zeichen gegen Terror und Krieg
Gifhorn Gifhorn Stadt Ein Zeichen gegen Terror und Krieg
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14:00 28.03.2016
Protestaktion in der Gifhorner Fußgängerzone: Die Rund 150 Teilnehmer wollten ein Zeichen setzen gegen Terror und Krieg. Quelle: Photowerk (cc)

„Nach Ende des Zweiten Weltkrieges waren noch nie so viele Menschen vor Krieg, Gewalt und Unterdrückung auf der Flucht“, erklärte Jörg Prilop, der gemeinsam mit Marion Köllner und Martin Wrasmann zu der Veranstaltung aufgerufen hatte. Unterstützung gabs‘s von Vertretern der Kirchen, von Politikern, Gewerkschaften und Pfadfindern. Mitglieder der muslimischen Gemeinde beteiligten sich ebenfalls.

Gemeinsame Gebete und ein Schweigekreis: Gedacht wurde den unzähligen Opfern von Krieg und Terror in aller Welt. Ein altes Schlauchboot, das mitten in der Fußgängerzone aufgebaut worden war, erinnerte an die im Mittelmeer ertrunkenen Flüchtlinge. Protestiert wurde ferner gegen Waffenexporte.

Mit Keyboard, Cello und Geige begleiteten Slatko, David und Marco Baban die Kundgebung.

Eine Informationsveranstaltung statt einem Ostermarsch: Das Konzept des Bündnisses ging auf. „So erreichen wir deutlich mehr Menschen“, erklärte Sprecherin Marion Köllner. „Ich bin von der Resonanz einfach überwältigt“, bedankte sich Prilop bei den Unterstützern.

Am 7. April trifft sich das Aktionsbündnis um 19 Uhr in der Altfrid-Kirche. „Es geht um die Vorbereitung eine Sommerfestes am 18. Juni im Clausmoorhof“, so Prilop. Anlass sei der Weltflüchtlingstag.

ust

Die Aller-Zeitung wünscht allen Lesern ein frohes und besinnliches Osterfest.

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