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Gifhorn Stadt Ein Wolfsrudel lebt im Kreis Gifhorn
Gifhorn Gifhorn Stadt Ein Wolfsrudel lebt im Kreis Gifhorn
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00:17 05.01.2018
Landesweit auf dem Vormarsch: Auch im Landkreis Gifhorn lebt ein Wolfsrudel. Die Zahl der von ihnen gerissenen Nutztiere sei aber nicht gestiegen, so ein Experte.  Quelle: dpa
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Kreis Gifhorn

 Die Wölfe sind zurück. Aktuelle Zahlen belegen, dass sich in Niedersachsen 14 Rudel etabliert haben, „vier mehr als im Vorjahr“, teilt Bettina S. Dörr, Sprecherin des niedersächsischen Wolfsbüros, auf AZ-Anfrage mit. Angestiegen ist auch die Zahl der von Wölfen getöteten Nutztiere – sie hat sich verdoppelt. So wurden in diesem Jahr 355 Weidetiere gerissen, im Jahr zuvor waren es 178 gewesen. Für den Kreis Gifhorn meldet Wolfsberater Carl-Gustav Laser keinen Anstieg bei der Wolfspopulation: „Hier gibt es nach wie vor ein bestätigtes Rudel auf dem Gelände des Truppenübungsplatzes in Ehra Lessien.“

14 Rudel, vier mehr als im Vorjahr, streifen durch Niedersachsens Wälder, informiert Dörr. Die Landesjägerschaft gehe dabei von bis zu 150 Tieren aus. In diesem Jahr wurden laut der Sprecherin des Wolfsbüros 232 Schäden mit insgesamt 355 getöteten Weidetieren verzeichnet. 142 Tiere – laut Dörr „zumeist Schafe und Ziegen“ – gingen dabei auf das Konto von Isegrim. Und wenn es im Landkreis Gifhorn auch immer mal wieder Sichtungen von Wölfen gibt, „hat sich die Zahl der Risse hier nicht erhöht“, sagt Wolfsberater Laser. Dabei berichtet er von einem Wolf, „der im Herbst bei Wedesbüttel ein Reh gerissen hat“, was laut Laser anhand einer DNA-Analyse zweifelsfrei festgestellt werden konnte. „Außerdem liegen davon Fotos vor“, nennt der Wolfsberater weitere Beweise.

„Das letzte Mal war ich am Heiligabend draußen“, berichtet Laser weiterhin. Dabei habe er ein verendetes Rind entdeckt. „Ob Caniden dabei die Nachnutzer waren“, steht laut Laser jedoch noch nicht fest. „Ich habe Genproben genommen“, wartet er jetzt auf Klärung darüber, ob Wölfe am Kadaver dran gewesen sind.

 Dörr erinnert daran, dass das Wolfsbüro Weidetierhaltern Elektrozäune mit einer Höhe von mindestens 120 bis zu 140 Zentimetern und einem Untergrabeschutz empfiehlt. Das Land übernehme 80 Prozent der Materialkosten und maximal 30.000 Euro pro Betrieb und Jahr.

Infos dazu erhalten Interessierte im Wolfsbüro, das im Auftrag des niedersächsischen Umweltministeriums arbeitet und erreichbar ist unter Tel. 0511-30343034, Montag bis Freitag von 9 bis 12 Uhr und Montag bis Donnerstag von 13 bis 16 Uhr.

Von Hilke Kottlick

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