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Ein Kleinod: Kleine Galerie auf altem Hof

Schönewörde Ein Kleinod: Kleine Galerie auf altem Hof

Schönewörde. Auf dem alten Hof von Hermann Meinecke ist eine Galerie für seine zahlreichen Bilder entstanden.

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Bilder, Bilder, Bilder: Hermann Meinecke in einer der Hallen auf dem Hof der Familie, in denen seine zahlreichen Werke ausgestellt sind.

Quelle: Thorsten Behrens

Er malt seit ein paar Jahren nicht mehr, wegen der Augen. Doch Hermann Meinecke lässt es sich gemeinsam mit seiner Frau Marie-Elisabeth immer noch nicht nehmen, Besucher durch die Räume zu führen, in denen er seine Bilder ausgestellt hat.

Ein wahres Kleinod erwartet die Besucher in Schönewörde. Vor allem Landfrauen kommen oft, sagt Marie-Elisabeth Meinecke. Aber anmelden müssten sich die Kunstfreunde. Und: „Verkauft wird nichts mehr. Ich kann mich von den Bildern nicht mehr trennen“, sagt der Künstler.

Liebevoll hat der ehemalige Landwirt den Hof in Jahrzehnten saniert. Brunnen, Backhaus, das ehemalige Tagelöhnerhaus, in dem das Ehepaar lebt, das Haupthaus, in dem Sohn, Schwiegertochter und Enkelinnen wohnen - alles trägt die Handschrift des 85-jährigen Künstlers.

„Gemalt habe ich schon in der Schule“, erzählt er. Unzählige Bilder vor allem in Öl entstanden seither. Ausgestellt wurden sie unter anderem in Gifhorn, Wittingen und Bad Bevensen. Und alle seine Bilder sind mit Informationen zur Entstehungsgeschichte in einem Erinnerungsbuch aufgeführt.

Motive gibt es aus der Heide, aus der Seefahrt. Meinecke malte Blumen, im sogenannten Jagdzimmer gibt es entsprechende Bilder, viele Werke in den anderen Ausstellungsräumen zeigen Motive aus dem Leben der Familie - die Arbeit auf dem Hof beispielsweise oder eines der Lieblingsmotive des Malers, seine beiden Enkelinnen.

Viele Bildrahmen hat Hermann Meinecke selbst geschnitzt. Auch andere Schnitzarbeiten an Balken oder Lampen, restaurierte Ofenplatten, Schmiedearbeiten an den Türen gibt es in den Ausstellungsräumen zu bewundern.


In „Walhalla“ geht es um nordische Götter

Auf mehrere Ausstellungsräume sind die Werke von Hermann Meinecke verteilt (siehe Text oben). Der größte und beeindruckendste heißt „Walhalla“. Und der Name ist Programm.

Wie eine große Festhalle der Wikinger öffnet sich der Raum dem Auge des Betrachters. In der Mitte steht eine große Tafel mit vielen schweren Stühlen, an der Decke hängen Wagenräder als Lampen, mit geschnitzten Pferdeköpfen verziert. Den mächtigen Kamin aus Natursteinen hat Hermann Meinecke selbst gemauert, die Pferdeköpfe an den Lampen selbst geschnitzt.

An den Wänden finden sich zahlreiche Bilder aus der nordischen Mythologie. Wotan, Thor, die Walküren, badende Nymphen, alte Eichen und Hünengräber hat Meinecke in vielen verschiedenen Formaten auf Leinwand gebannt. Unter der Decke des Raums sind auf Holzplatten die zwölf Sternzeichen zu finden. Auch diese hat Meinecke selbst gemalt.

„Wir fahren gerne in die Altmark. Da gibt es noch viele Hünengräber, und an manchen Stellen ist es, als wenn die alten Götter noch da sind“, erzählt der 85-Jährige. Und das inspiriere ihn, beispielsweise zu dem Bild der Hinrichtung der Sachsen, die sich nicht christlich taufen lassen wollten, oder zu dem Bild über einen germanischen Thing.

ba

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