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Gifhorn Stadt Ein Grippetoter im Kreis Gifhorn
Gifhorn Gifhorn Stadt Ein Grippetoter im Kreis Gifhorn
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00:20 19.04.2019
Tragisch: 306 Grippefälle und sogar einen Todesfall meldet das Gesundheitsamt für den Landkreis Gifhorn. Quelle: dpa
Gifhorn

Eine 81-jährige Person, die nicht geimpft war, überstand im Kreis Gifhorn eine Grippeerkrankung nicht, teilte Amtsarzt Josef Kraft auf Nachfrage der AZ mit. „Insgesamt wurden dem Gesundheitsamt Gifhorn im Jahr 2019 306 Erkrankungen und ein Todesfall gemeldet.“

Die Grippewelle könnte jetzt abebben

Die Grippesaison beginne Ende Januar oder Mitte Februar, so Kraft weiter. In der Regel halte sie acht Wochen lang an. In der 14. Kalenderwoche, der ersten Woche im April, habe es sieben Meldungen gegeben, in der Woche davor seien es noch 28 gewesen. Das stimmt Kraft zuversichtlich: „Da die Influenzafallzahlen in der 14. Kalenderwoche deutlich rückgängig gewesen sind, rechnen wir damit, dass das Abklingen der Influenza in den nächsten Tagen vorstellbar ist.“

Appell zur Impfung

Kraft ruft noch einmal dazu auf, sich rechtzeitig vor einer Infektion zu schützen. „Die wirksamste Maßnahme gegen Grippe geschützt zu sein und eine Verbreitung des Virus zu stoppen, ist jedoch die Impfung gegen Grippe.“ Der beste Zeitpunkt dafür sei der Zeitraum von Oktober bis November. Der Landkreis weist jedes Jahr aufs neue rechtzeitig vorher darauf hin. Und darauf, dass sich besonders Menschen ab 60 Jahren impfen lassen sollten.

Noch keine Entwarnung bei Erkältungen

Bei grippalen Infekten und Erkältungen ist es dagegen noch nicht ausgestanden: Trotz – oder gerade wegen – der milden Temperaturen der jüngsten Zeit ist die Erkältungswelle in Gifhorn noch nicht abgeklungen.

Dr. Klaus-Achim Ehlers, Hausarzt und Kreissprecher der Kassenärztlichen Vereinigung, schätzt die Wartezeit in seiner Praxis auf etwa eine dreiviertel bis eine Stunde. Während draußen in der Fußgängerzone junge Leute mit T-Shirt und kurzen Hosen vorbei schlendern, schniefen und husten Patienten drinnen in der Illustrierten blätternd.

„Wir sind schon auf Frühling eingestellt“ – und tappen in die Falle

„Wir sind alle schon auf Frühling eingestellt“, sagt Ehlers. Prompt tappe man in die Falle. Zu leicht angezogen fange man sich schnell eine Infektion ein. Hinzu gekommen sei am Wochenende der Temperaturabfall. Folge: Es gebe viele grippale Infekte, begleitet mit einer bakteriellen Zweitinfektion. Magen-Darm sei auch vertreten.

Ehlers rät deshalb dringend dazu, sich der Jahreszeit entsprechend zu kleiden. „Es ist noch nicht vorbei.“

Von Dirk Reitmeister

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