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Ein Drittel aller Schüler klagt über Kopfschmerzen

Westerbeck Ein Drittel aller Schüler klagt über Kopfschmerzen

Westerbeck. Stickige Luft plagt Schüler und Lehrer der Sassenburg-Schule - und das ganzjährig. Im Sommer kommt ein weiteres Problem hinzu: Die Räume heizen sich wegen der großen Fensterfronten tagsüber extrem auf, lassen sich wegen schlechter Durchlüftung nachts aber kaum abkühlen. Die Verwaltung hat eine Firma beauftragt, nach Lösungen zu suchen.

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Stickig und zu warm: Das Raumklima in der Westerbecker Grundschule bereitet vielen Schülern und Lehrern gesundheitliche Probleme. Experten suchen nach einer Lösung.

Quelle: Ron Niebuhr (Archiv)

Schüler und Lehrer klagen über gesundheitliche Probleme: „Rund ein Drittel leidet unter Kopfschmerzen, einige haben Atembeschwerden und gereizte Augen“, berichtete Schulleiterin Dorothee Tietge im Sassenburger Bauausschuss am Donnerstagabend. „Die CO-2-Wächter haben ununterbrochen gepiept.“ Das Warnsignal habe man abgestellt - an Unterricht war bei dem Lärm nicht zu denken. Aber der Sauerstoffmangel ist damit natürlich nicht aus der Welt: „Die CO-2-Anzeige ist oft im roten Bereich“, so Tietge.

Die Lüftungsklappen helfen kaum. Öffnet man auch die Außentüren, verbessert sich das Raumklima. Der Preis dafür: Zugluft. „Wir nehmen die Probleme sehr ernst“, betonte Bauamtsleiter Jörg Wolpers. Eine Firma aus Hannover sei beauftragt worden, mittels Raumklima-Simulation Lösungen zu finden. Das kostet rund 4000 Euro. „Die Ergebnisse liegen voraussichtlich im Oktober vor.“

Über den Winter möchte man die beste Maßnahme ausschreiben und im Frühjahr mit der Umsetzung beginnen: Betroffene Räume erhalten mechanische Lüftungen, man baut nachträglich Oberlichter ein oder sorgt mit Pflanzen vor den Fenstern für Sonnenschutz. Zudem lässt die Gemeinde prüfen, inwieweit man die Architekten dafür zur Kasse bitten kann. Andreas Kautzsch (BIG) beantragte, umgehend Sonnenschutzfolie auf die Fenster zu kleben - der Ausschuss lehnte das jedoch ab.

rn

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