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Gifhorn Stadt Ein Bestattungswald für die Samtgemeinde?
Gifhorn Gifhorn Stadt Ein Bestattungswald für die Samtgemeinde?
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00:16 05.01.2014
Testphase; Auf Tülaus Friedhof gibt es eine andere Form der Grüngutabfuhr. Quelle: Rolf-Peter Zur
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Aufgrund veränderter Wünsche seitens der Bevölkerung hinsichtlich der Bestattungsformen wurde vom Arbeitskreis auch eine Änderung der Friedhofssatzung vorgeschlagen, um so die verschiedenen Bestattungsformen anbieten zu können (siehe unten). Des weiteren berichtete Peckmann über die Testphase zur Neugestaltung der Grüngutabfuhr, die vorerst nur in Tülau erprobt wird. Hierbei handelt es sich um Sammelbehälter, die seltener entsorgt werden müssen als bisher, wie Peckmann mitteilte.

Die Verwaltung überprüft zurzeit auch die Möglichkeiten der Beisetzung in einem Bestattungswald. Dabei geht es zunächst darum, geeignete Grundstücke in den Gemeinden und in Forstbetrieben zu finden, von deren Größe es letztlich abhängt, in welcher Organisationsform und für welchen Kundenkreis ein derartiges Angebot eingerichtet werden könnte.

Hierbei erhofft sich Peckmann mehr Erfolg als bei der Anlage von Mustergräbern, die - bevorzugt in Voitze, gegebenenfalls aber auch auf anderen Friedhöfen - angelegt werden sollten. Es handelt sich um moderne Grabanlagen, die von Fachfirmen als Muster angefertigt werden sollten. „Leider hat bisher keine der angeschrieben Firmen Interesse bekundet“, bedauerte Peckmann.

rpz

Vorschläge für Änderungen der Friedhofssatzung, die Anfang des Jahres den Ratsfraktionen zur Beratung vorgelegt werden:

* Bestattung unter dem grünen Rasen als Erd- und Urnenbestattung mit liegendem Stein auf geeigneten Friedhöfen

* Bestattung unter dem grünen Rasen als Erd- und Urnenbestattung mit aufrechtem Stein (Erprobung in Tiddische)

* Baumbestattung/Baumgrab mit Platte auf geeigneten Friedhöfen

* verkürzte Ruhezeiten für Urnengräber (25 statt wie bisher 30 Jahre)

* die Gebührensatzung wird noch überprüft

rpz

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