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Gifhorn Stadt Eierskandal: Leute kaufen Bio-Produkte
Gifhorn Gifhorn Stadt Eierskandal: Leute kaufen Bio-Produkte
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00:17 13.08.2017
Run auf Bio-Eier: Bei Der Hof in Isenbüttel ist die Nachfrage riesig. Quelle: Sebastian Preuß
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Landkreis Gifhorn

„Die Leute rennen uns die Bude ein“, sagt Henrike Wehmann aus Abbesbüttel. Ihr Hof hat drei mobile Hühnerställe, um die herum die Hühner unter freiem Himmel laufen können. Darüber hinaus verkauft sie auf Wochenmärkten und an Selbstbedienungsautomaten in Meine und Isenbüttel. „Momentan sind da aber keine Eier drin.“ Ausverkauft. Die neuen Kunden kämen auch aus Wolfsburg und Gifhorn.

Eier von frei laufenden Hühnern von einem Betrieb am Steinhuder Meer bietet Werner Schaper von der Gemüsekurve an der Hamburger Straße in Gamsen schon seit zehn Jahren an. „Letzte Woche gab es zwei Tage lang einen kleinen Ansturm“, sagt der Unternehmer. Da seien Kunden aufgetaucht, die vorher noch nie in der Gemüsekurve eingekauft hätten. „Die haben uns im Internet gefunden“, so Schaper, der eine ähnliche Situation schon erlebt hat, als es um andere belastete Lebensmittel gegangen ist.

Inzwischen habe sich die Situation wieder normalisiert. „Wenn es aus der Presse raus ist, ist es auch aus den Köpfen raus“, weiß Schaper, der seinem Eierlieferanten vertraut und dessen Betrieb kennt. „Wir möchten zu allen Produkten, die wir anbieten und verkaufen, ein Gesicht haben – das ist unsere Philosophie.“

Auch Wehmann rechnet damit, dass sich die Nachfrage wieder normalisieren wird. Was ihr gar nicht ungelegen käme, denn: „Mir tut es um die Stammkunden leid, wenn wir ausverkauft sind.“ Die Eierproduktion könne nicht ohne weiteres gesteigert werden. „Unsere Hühner sind ja keine Maschinen.“

Der Eierskandal hat auch für einen Ansturm beim Hof in Isenbüttel gesorgt. „Die Leute rennen uns die Hütte ein“, sagt Chef Roland Bursian. Darunter seien insbesondere viele Kundinnen und Kunden, die bisher ihre Eier im Supermarkt gekauft haben. „Unsere Eier werden von unseren 350 Hühnern gelegt“, hofftt Bursian darauf, dass er viele der Neukunden in Zukunft auch als Stammkunden gewinnen kann.

Von Uwe Stadtlich und Dirk Reitmeister

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