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Gifhorn Stadt Auch in der Stadt ist jetzt Allergie-Alarm
Gifhorn Gifhorn Stadt Auch in der Stadt ist jetzt Allergie-Alarm
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00:25 07.06.2018
Bekämpfung der Plage: Wie schon einmal in den Vorjahren soll eine Fachfirma im Gifhorner Stadtgebiet Nester absaugen. Quelle: Sebastian Preuß Archiv
Gifhorn

Zahlreiche rote Punkte hat Andreas Weiß an den Armen. „Die waren Zentimeter groß“, sagt der Anwohner der Allensteiner Straße in der Gifhorner Südstadt. In diesem Jahr fing es vor drei Wochen beim Wäscheaufhängen auf dem Balkon an.

Nicht allzuweit vom Balkon weg

Überhaupt beobachtet er das Phänomen seit drei Jahren. Sein Verdacht: Die Eiche am Ende der Straße, nicht allzuweit von seinem Balkon weg, sei vom Eichenprozessionsspinner befallen.

„Ich bin sowieso schon Asthmatiker“, sagt Weiß. Doch die Härchen verursachten nicht nur Atemprobleme. Auch die Quaddeln an seinem Körper führt er darauf zurück. „Es hilft nichts“, sagt Weiß. „Selbst die Cortisonsalbe zeigt keine Wirkung.“

Ein einziges Mittel hilft

Es gibt nur ein Mittel, was den Juckreiz lindert: jenes elektronische Gerät aus der Apotheke, mit dem man auch Mückenstiche erhitzt.

Weiß hat bereits bei den Behörden Alarm geschlagen, seine Klamotten und das Bettzeug viermal gewaschen. „Ich kann nicht mehr auf den Balkon gehen.“ Er drängt darauf, dass sich an der Allensteiner Straße schnell etwas tut.

„Momentan bewegt sich der Befall im normalen jährlichen Durchschnitt“, sagt Tiefbau-Fachbereichsleiter Joachim Keuch. In den Bereichen Wilscher Straße in Kästorf, Alfred-Bessler-Straße, Calberlaher Damm, Isenbütteler Weg und Carl-Goerdeler-Ring seien Fälle bekannt und eine Fachfirma damit beauftragt, die Nester abzusaugen. „Dies geschieht kurzfristig.“

Befallene Bäume melden

Der Bauhof kontrolliere sporadisch die Straßenbäume in den in den vergangenen Jahren bekannt gewordenen Bereichen. Passanten sollten befallene Bäume unter Tel. 05371-56646 melden.

Der Landkreis Gifhorn hat indessen wegen der inzwischen immer wieder stattfindenden Massenvermehrung der Raupe eine neue Arbeitsgruppe gebildet. „Erstes Ziel wird es sein, kurzfristig Maßnahmen für die aktuelle Situation umzusetzen“, erklärt Landrat Dr. Andreas Ebel. „Mit Blick auf die Zukunft wollen wir dann den bestehenden Aktionsplan für die kommenden Jahre weiterentwickeln.“

Anfang dieses Monats ist dazu ein erstes Treffen geplant. Vorrangig sollen Eichenprozessionsspinner-Nester innerhalb von Orten, an ortsnahen Straßen und ansonsten stark genutzten Bereichen bekämpft werden.

Von Dirk Reitmeister

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