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Ehrenamtliche erfüllen letzte Wünsche

DRK im Landkreis Gifhorn Ehrenamtliche erfüllen letzte Wünsche

Einmal noch ans Meer. Oder zu einem Konzert. Oder auch bei einer Familienfeier dabei sein. Oft genug für Menschen in ihrer letzten Lebensphase ein schier unerfüllbarer Traum. Das will das Projekt „Wunschmomente“ ändern, das ein Team aus Ehrenamtlichen in Zusammenarbeit mit dem Palliativ- und Hospiznetz unter Federführung des DRK-Kreisverbands im Januar startet.

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Neues Projekt: Ein ehrenamtliches Team schafft Menschen „Wunschmomente".

Quelle: Christina Rudert

Gifhorn. „Wir begleiten Menschen in ihrer letzten Lebensphase an einen Sehnsuchtsort ihrer Wahl“, formulierte es DRK-Geschäftsführer Sandro Pietrantoni. Bei Katja Brülls, Ehrenamtskoordinatorin des DRK-Kreisverbands, laufen die Fäden zusammen: „An uns werden die Wünsche heran getragen.“ Die Fahrten sind für den Fahrgast und eine Begleitperson kostenlos, das DRK hat speziell für das Projekt „Wunschmomente“ ein Spendenkonto eingerichtet.

Ein Team aus fünf bis sechs Ehrenamtlichen der DRK-Bereitschaft Gifhorn steht an Wochenenden zur Umsetzung dieser Wünsche bereit, „zunächst planen wir zwölf Tagesfahrten im Jahr“, sagte David Skiba, stellvertretender Bereitschaftsleiter. Wenn das Projekt gut angenommen wird und läuft, „können wir uns durchaus vorstellen, es auf mehr als zwölf Fahrten im Jahr auszuweiten, vielleicht auch mal mit Übernachtsfahrten“, kündigte er an.

Die Fahrten werden gut vorbereitet: „Unser Team wird den Fahrgast vorher kennen lernen“, so Skiba. Ausgebildete Rettungssanitäter oder Krankenpfleger sind bei jeder Tour dabei, „es gibt eine ständig erreichbare Notfallnummer“, so Susanne Gaus, Koordinatorin der Hospizarbeit.

Auch Jörg Dreyer, Notfallmediziner aus Groß Oesingen, habe seine Unterstützung zugesagt. Was im Vorfeld abzusichern ist, wird abgesichert: „Es müssen vor jeder Fahrt Patientenverfügungen vorliegen, es gibt ein Vorgespräch mit dem Fahrgast, mit Angehörigen und einer Palliativkraft sowie eine Einverständniserklärung des Arztes“, so Brülls.

Von Christina Rudert

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