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Edeka-Neubau: Stein-Schule kritisiert Stadt

Auch Elternrat fühlt sich über Projekt nicht ausreichend informiert Edeka-Neubau: Stein-Schule kritisiert Stadt

Der neue Edeka-Markt an der Adenauer-Straße soll bis Ende 2017 stehen. Auch der Bau eines Parkhauses ist zeitgleich geplant. Die beiden Großprojekte finden in unmittelbarer Nachbarschaft der Stein-Schule statt - und deren Schulleitung, Kollegium und Eltern fühlen sich schlecht informiert.

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Hier soll sich bald viel ändern: Als unmittelbar betroffener Nachbar fühlt sich die Stein-Schule jedoch schlecht informiert von der Stadt.

Quelle: Foto: Caglia Canidar

Gifhorn. Es gibt scharfe Kritik an Bürgermeister und Verwaltung.

„Vom geplanten Bau des Edeka-Marktes erfuhr ich erstmals im Frühjahr 2015“, sagt Stein-Schul-Chef Dr. Detlef Eichner. Ab diesem Zeitpunkt habe er mehrfach vergeblich versucht, konkrete Details über das Projekt einzufordern. „Die Zusage, die Schule innerhalb des Verfahrens zu beteiligen und einzubinden, wurde nicht eingehalten“, ärgert sich der Rektor. Die Verwaltung habe die Stein-Schule, deren Pausenhof durch den Edeka-Markt-Bau von 1800 auf 1400 Quadratmeter schrumpft, erst auf Nachfrage über maßgebliche Dinge im Zusammenhang mit dem Edeka-Bau unterrichtet. „Jetzt ergibt sich eine erneute Änderung der Grundstücksgrenzen“, ist Eichner sauer.

„Ich brauche während der Bauphase für meine 360 Schüler einen nutzbaren Schulhof - wie das funktionieren soll, hat mir noch keiner gesagt“, schimpft Eichner. Die Schule kenne auch das Ergebnis eines beauftragten Verkehrsgutachtens nicht. Man könne die Kinder in der Pause nicht einfach auf einer Asphaltfläche abstellen. Geld für die Schulhof-Umgestaltung stehe vermutlich erst 2018 bereit.

Riesige Eichen am Aller-Ufer und rund um das Gelände der Stein-Schule sollen schon in den nächsten Tagen fallen. „Auch darüber gibt‘s nur spärliche Infos“, sagt Eichner. „Kommunikation ist ein Thema, das im Rathaus noch geübt werden muss“, ist er verärgert. Das sieht auch Elternratsvorsitzender Alessandro Walter nach einer Gesamtkonferenz am Montag so: „Die Stadt hat es versäumt, die Eltern mit ins Boot zu nehmen.“ Infos seien zurückgehalten worden, Fragen vom Bürgermeister nicht ausreichend beantwortet worden.

ust

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