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Ebola-Alarm: „Entwarnung auf der ganzen Linie“

Landkreis Gifhorn Ebola-Alarm: „Entwarnung auf der ganzen Linie“

Steinhorst. Weil eine in Steinhorst wohnende Pflegerin (58) eines Celler Altenheimes befürchtete, dass in Steinhorst eine hochansteckende Krankheit grassiert, wurde der 1200-Einwohner-Ort am Samstag hermetisch abgeriegelt (AZ berichtete). Gestern Vormittag gab‘s endgültig Entwarnung vom Gesundheitsamt. „Alles ist gut“, bringt es Amtsarzt Josef Kraft auf den Punkt.

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Seuchenalarm am Sonnabend in Steinhorst: Eine im Dorf wohnende Pflegerin eines Celler Heimes hatte befürchtet, mit einer hoch ansteckenden Krankheit infiziert zu sein.

Quelle: Cagla Canidar

100 Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr und DRK waren am Sonnabend in Steinhorst im Einsatz – von einer Ebola-Erkrankung war die Rede. „Als ich einen Anruf erhielt und darüber informiert worden bin, habe ich das sofort ausgeschlossen – die letzte Seuche im Kreis liegt mehr als 300 Jahre zurück“, so Kraft.

Der erfahrene Leiter des Gesundheitsamtes lag mit seiner Einschätzung richtig: Auch nach einer genauen Untersuchung der Frau – sie hatte berichtet, dass an ihrer Arbeitsstelle im Celler Heim mehrere Personen über identische Beschwerden klagten – seien keinerlei Symptome festgestellt worden. „Die 58-Jährige, die als Nachtwache in dem Heim eingesetzt war ist gesund – sie hat überhaupt nichts“, so Kraft. Weil es durch ihre Schilderungen zu dem Großeinsatz gekommen war, gehe es ihr momentan verständlicherweise „nicht besonders gut“.

Auch bei den 30 Bewohnern des Seniorenheimes seien nach eingehenden ärztlichen Untersuchungen keine schweren Erkrankungen festgestellt worden. Hautrötungen und Ausschlag seien durch Flohstiche ausgelöst worden, so der Amtsarzt. Möglicherweise seien die Flöhe durch Katzen oder Hunde in das Heim gelangt.

„Entwarnung auf der ganzen Linie“, sagt Kraft, der nun in Gesprächen zu klären versucht, wie es überhaupt zu dem Großeinsatz in Steinhorst gekommen ist.

ust

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Seuchenalarm am Sonnabend in Steinhorst: Eine im Dorf wohnende Pflegerin eines Celler Heimes hatte befürchtet, mit einer hoch ansteckenden Krankheit infiziert zu sein.

Steinhorst. Aufregung in Steinhorst: Nachdem eine Frau mit hohem Fieber und anderen Beschwerden die Rettungskräfte am Samstag alarmiert hatte, riegelte die Feuerwehr den Ort mit seinen rund 1200 Einwohnern wegen möglicher Seuchengefahr ab. Der Verdacht, dass sich eine in Steinhorst wohnende Pflegekraft in einem Heim in Celle mit einer hochansteckenden Krankheit infiziert hat, bestätigte sich letztlich nicht, die Evakuierung wurde aufgehoben.

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