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Gifhorn Stadt EHEC: Marktbeschicker atmen auf
Gifhorn Gifhorn Stadt EHEC: Marktbeschicker atmen auf
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22:30 13.06.2011
Die Warnung vor EHEC-verseuchtem Gemüse ist aufgehoben: „Salat verkauft sich wieder besser“, so Marktbeschickerin Anke Klages (r.) aus Katensen. Quelle: Photowerk (wer)
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Auch Anke Klages vom Gemüsestand aus Katensen bemerkte gleich nach Rücknahme der Warnung, dass „sich Salat besser verkauft“. Die Nachfrage nach Tomaten und Gurken sei da verhaltener. Der Ausbruch der EHEC-Epidemie und die damit verbundenen Warnungen vor dem Genuss von Gemüse bedeuteten große finanzielle Verluste vor allem für die Großhändler. „Es tut mir leid, dass sie den gesamten Salat unterpflügen mussten“, bedauert Klages.

Statt wie bislang für sechs Euro wurde Salat auf dem Großmarkt für „einen Euro pro Kiste verkauft“, blickt Jürgen Plank zurück. Glücklicherweise sei nicht vor dem Verzehr von Spargel oder Erdbeeren aus eigener Ernte gewarnt worden, freut sich der Marktbeschicker aus Weyhausen – „das wäre eine Katastrophe gewesen.“

Tomaten und Gurken verkaufen sich wieder gut, mit dem Salat wird es auch besser“, sagt auch Marita Prilop aus Wahrenholz. Die Besatzung ihres Marktstandes habe stets das gesamte Gemüse verspeist. „Wir setzen großes Vertrauen in die Erzeuger“, so Prilop.

Gleiches meint auch Kundin Isolde Klopp aus Gifhorn: „Ich habe immer Tomaten gegessen“, sagt sie und hebt dabei das Vertrauen zu ihrem Ökobauern hervor.

hik

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