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EC-Karten ausgespäht: 142.000 Euro Schaden

Schwülper / Hildesheim EC-Karten ausgespäht: 142.000 Euro Schaden

Schwülper / Hildesheim. Eklat beim Auftakt im so genannten Skimming-Prozess vor dem Landgericht Hildesheim: Einer der beiden Angeklagten, die in großem Stil Daten von Kredit- und EC-Karten ausgespäht haben sollen, wollte seinen Pflichtverteidiger nicht akzeptieren. Aggressiv und lautstark forderte der 30-Jährige ihn vor Gericht auf: „Geh nach Hause, lass mich in Ruhe.“

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Prozess um Skimming: Zum Auftakt des Verfahrens am Landgericht Hildesheim sorgte ein 30-jähriger Angeklagter für einen Eklat.

Quelle: ree

Der Mann wollte erreichen, dass seine Wahlverteidigerin zur Pflichtverteidigerin wird. Das lehnte das Gericht ab.

Der 30-Jährige soll gemeinsam mit einem 21-jährigen Komplizen Teil einer international operierenden Bande sein. Ihre Methode: Skimming. Dabei werden Geld- und Fahrscheinautomaten mit Magnetstreifen-Lesegeräten und Minikameras manipuliert.

Die so gewonnenen Daten sollen Komplizen in Slowenien auf Kartendoubletten gebracht haben. Laut Staatsanwaltschaft wurden damit in der slowenischen Hafenstadt Koper und der Hauptstadt Ljubljana Waren im Wert von insgesamt 142.000 Euro gekauft.

Allein bei der Filiale der Sparkasse Gifhorn-Wolfsburg in Groß Schwülper wurden im vergangenen Sommer Daten von 152 Kunden auf diese Weise ausgespäht und ein Schaden von 64.000 Euro angerichtet.

Geschnappt wurden die beiden am 5. Oktober 2013 nach einer Skimming-Attacke auf einen Geldautomaten der Sparkasse Gifhorn-Wolfsburg in Heiligendorf. Bisher schwiegen sie zu den Vorwürfen.

Der Prozess wird nächsten Dienstag fortgesetzt.

ree

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