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Gifhorn Stadt „Drückerlösung“ für VLG-Busse
Gifhorn Gifhorn Stadt „Drückerlösung“ für VLG-Busse
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10:30 19.03.2014
2016 neu: Der Fachausschuss stimmte am Dienstag für den Plan zur Umgestaltung der Bahnhofstraße und ihres Umfelds.
Gifhorn

In der vom Ausschuss gebilligten Vorlage der Verwaltung sind Änderungen gegenüber dem Entwurf der Planungsgemeinschaft eingearbeitet. So sollen anstelle der vorgesehenen zwölf kostenfreie Kurzzeit-Parkplätze vor der Post 21 entstehen. Außerdem wird es weitere 13 Plätze in Höhe der ehemaligen Molkerei geben.

Zum Vorschlag der Verwaltung, den Anschluss der Bahnhof- an die Braunschweiger Straße für die VLG-Busse mit einer so genannten Drücker-Ampel zu erleichtern, stieß bei einigen Mitgliedern des Ausschusses auf Missfallen: „Das ist eine Notlösung, wir brauchen eine große Lösung“, meinte Willy Knerr. „Wir brauchen keine zweite Dragenkreuzung“, ergänzte Andreas Katsch-Herke mit Blick auf Probleme mit Ampelschaltungen an Bahnübergängen. Tiefbauamtsleiter Joachim Keuch entgegnete, dass eine Drückerampel diese Probleme umgehe, da sie „unabhängig von der Bahn“ arbeite.

Die Umgestaltung des Bahnhofstraßen-Umfelds soll im Verbund mit den für 2016 geplanten Kanalsanierungs-Arbeiten in der Bahnhof- und Oldaustraße erfolgen. Förderanträge würden bis Ende Mai diesen Jahres gestellt.

jr

Der Ausschuss für Stadtentwicklung (s. Text oben) gab gestern weitere Empfehlungen.

- Die Verwaltung soll Machbarkeit der Einrichtung eines Kunstrasenplatzes am Sportzentrum-Süd prüfen und Kosten ermitteln. Teile des Sportgeländes soll in Bauland umgewandelt werden.

- Durchgewunken wurden vorbereitende Beschlüsse zum geplanten Baugebiet Moorkamp III im Bereich der BGS-Siedlung. Erschlossen und vermarktet werden soll das 28 Grundstücke große Areal von der GEG. Auch die Straßennamen stehen schon fest: „Kreuzberger Ring“ und „Wilmersdorfer Weg“.

- Der Ausschuss sprach sich ferner für ein beschleunigtes Verfahren zur Erstellung eines Bebauungsplans „Lindenhof“ in Gamsen aus. Auf dem Gelände einer „Industriebrache“ will die GWG Stadt-, Doppel- und Reihenhäuser errichten (AZ berichtete). Dazu soll es eine Bürger-Informationsveranstaltung geben.

- Auf den Weg gebracht wurde auch das Baugebiet II.Koppelweg/Osttangente. Allein Britta Blum (Grüne) stimmte wegen natur- und artenschutzrechtlicher Bedenken gegen die Vorlagen des laut Verwaltung „aus städtebaulicher Sicht als Wohngebiet hervorragend geeigneten“ 85-Hektar-Areals mit knapp 50 Grundstücken. Als Straßennamen gab‘s Empfehlungen für „Ingeborg-Kreßmann-Straße“ und „Emma Wrede Ring“.

jr