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Gifhorn Stadt Droht der Rentenberatung das Aus?
Gifhorn Gifhorn Stadt Droht der Rentenberatung das Aus?
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22:01 16.04.2018
Rentenberatung: in Gifhorn fällt bald der Beratungsraum weg – dann müssten Kunden für die Beratung in die Nachbarstädte fahren. Quelle: dpa
Gifhorn

„Wir haben Raumnot“, sagt Bürgeremeister Matthias Nerlich. Müssen Gifhorner demnächst zu Sprechtagen nach Wolfsburg oder Braunschweig fahren?

„Es liegt nicht an uns – die Stadt hat uns mitgeteilt, dass für unsere Berater im Rathaus kein Platz mehr ist“, erklärt Wolf-Dieter Burde, Pressesprecher der Deutschen Rentenversicherung. Momentan finden die Sprechtage jeweils montags und dienstags von 8.30 bis 12.30 Uhr und 13.30 bis 15.30 Uhr in einem Raum im Erdgeschoss statt. Wenn kein anderer Standort gefunden werde, müsse die Rentenversicherung diesen kostenlosen Service in Gifhorn Ende Juni einstellen. „Ursprünglich wollte uns die Stadt sogar schon Ende März raus haben“, sagt Burde.

„Natürlich sind wir auf der Suche nach einem anderen und ebenfalls zentralen Standort, doch momentan gibt es keine passende Alternative“, bedauert der Pressesprecher. Auch Gespräche mit der AOK hätten kein Ergebnis gebracht. Die Krankenkasse wolle umbauen und habe keinen Raum für die Rentenversicherung. „Dabei ist gerade in Gifhorn die Nachfrage nach unserem Service riesengroß“, so Burde. Termine müssten Ratsuchende oft Wochen im voraus festmachen, um sich beraten zu lassen.

„Derzeit fährt einer unserer Berater aus Wolfsburg oder Braunschweig nach Gifhorn – schon bald müssen sich viele Gifhorner selbst auf den Weg in beide Nachbarstädte machen“, glaubt Burde.

„Es war von Anfang an klar, dass die Nutzung eine Büros im Rathaus nur eine befristete Lösung ist“, bezieht Bürgermeister Matthias Nerlich Position. Ursprünglich hätte die Rentenberatung schon zum 31. März ausziehen müssen. Diesen Termin habe die Stadt noch einmal bis Ende Juni verlängert.

Eine Perspektive für die Rentenberater sei möglicherweise der von der Stadt gekaufte Nicolaihof. „Bis dort Büros zur Verfügung stehen, kann es jedoch noch Monate dauern“, so Nerlich.

Von Uwe Stadtlich

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