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Droht dem City-Flohmarkt das Aus?

Nach Gerichtsurteil: Droht dem City-Flohmarkt das Aus?

Tausende Besucher sind zwei Mal im Jahr – jeweils sonntags – beim beliebten City-Flohmarkt dabei, doch damit könnte bald Schluss sein. Der Grund: Nach einem Urteil des Oberverwaltungsgerichts Lüneburg vom 21. April 2017 vertragen sich gewerblich organisierte Floh- und Trödelmärkte nicht mit dem niedersächsischen Sonn- und Feiertagsgesetz.

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Vor dem Aus?: Die Organisatorin des City-Flohmarktes will dagegen kämpfen.

Quelle: Sebastian Preuß

Gifhorn. Katrin Brumberg, Organisatorin des Gifhorner Flohmarktes, will dagegen angehen. „Wir prüfen alle Möglichkeiten, um auch zukünftig wie bisher maximal zwei Mal im Jahr den City-Flohmarkt zu ermöglichen“, sagt Bürgermeister Matthias Nerlich die Unterstützung der Stadt zu. „Ich schreibe meine Bewerbung für den nächsten Gifhorner Innenstadt-Flohmarkt im Frühjahr 2018, denn es liegt in der Entscheidung der Stadt, ob es diese Veranstaltung in der Fußgängerzone auch weiterhin gibt“, sagt die Chefin von Brumberg-Marketing mit Sitz in Cremlingen. „Ich habe mich inzwischen mit anderen Veranstaltungs- und Messeorganisatoren getroffen, denn wir gehen gemeinsam auf die Barrikaden“, so Brumberg.

In einem ersten Schritt seien auf dem City-Flohmarkt in Gifhorn, der am vergangenen Sonntag in der Fußgängerzone stattgefunden hat (Az berichtete), bereits Unterschriften gegen das Verbot der Sonntagsmärkte gesammelt worden. „Wir benötigen 18.000 Unterschriften, um eine Petition beim Niedersächsischen Landtag einzureichen“, weiß die Unternehmerin.

„Erste Kommunen haben bereits reagiert und verweigern unter Bezug auf das Urteil die Genehmigung von Sonntagsflohmärkten – darunter die Städte Hannover, Braunschweig, Wolfenbüttel und Salzgitter“, beziehen Frank Henkel und Jens Rosenberg von der Wolfsburger Messeorganisation Move Position zu dem OVG-Urteil. Move hat den Gifhorner City-Flohmarkt früher organisiert und hat auch schon Flohmärkte auf dem toom-Baumarkt-Gelände an der Winkeler Straße auf die Beine gestellt.

„Ich bedauere das Urteil und die Vorgabe sehr. Bisher hat es keine konkrete Anweisung an die Stadt Gifhorn gegeben“, erklärt Bürgermeister Matthias Nerlich auf Anfrage der AZ. Trotzdem dürfe natürlich nicht gegen ein rechtskräftiges Urteil verstoßen werden, steht für den Verwaltungschef fest.

Von Uwe Stadtlich

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