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Drohnenflüge über Gifhorn: Nur wenige Anträge verweigert

Gifhorn Drohnenflüge über Gifhorn: Nur wenige Anträge verweigert

Immer mehr mit Kameras versehene, ferngesteuerte Mikrokopter kreisen am Himmel - auch über Gifhorn. Zwar müssen solche Drohnenflüge bei der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr genehmigt werden, aber diese geht von diversen ungemeldeten Flügen aus.

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Drohnen über Gifhorn: Nur wenige Anträge wurden bisher verweigert.

Gifhorn. In Gifhorn gibt es zwei Drohnen-Piloten, die von der Landesbehörde eine so genannte Allgemeinerlaubnis bekommen haben. Darüber hinaus hat die Behörde eine Einzelerlaubnis erteilt. Wie viele Flüge tatsächlich über Gifhorn stattgefunden haben, kann Behördenchef Bernd Mühlnickel nicht sagen.

Denn bei Allgemeinerlaubnissen könne nicht bestimmt werden, wie oft der Pilot sein Gerät aufsteigen lasse. „Auch lässt sich nicht direkt nachvollziehen, ob andere Steuerer aus Niedersachsen in Gifhorn geflogen sind.“ Die Logbücher der Drohnen würden nur punktuell geprüft.

285 Allgemeinerlaubnisse wurden im vorigen Jahr in Südostniedersachsen erteilt. „Es wurden bisher wenig Anträge verweigert, da die zu erbringenden Unterlagen in der Regel fristgerecht vorgelegt werden und die Antragsteller gewissenhaft sind“, sagt Mühlnickel. „Ein Problem stellt sich eher in der Community derjenigen, die bewusst oder unbewusst ohne Erlaubnis den Luftraum nutzen.“

rtm

Die Zahl der Anträge gehe aber nach oben, auch weil sich die Genehmigungspflicht herum spreche, sagt Mühlnickel. Außerdem stehe eine Novellierung der Luftverkehrsordnung bevor: Die werde künftig den Aufstieg von Flugmodellen innerhalb von Ortschaften und oberhalb einer Höhe von 100 Metern über dem Boden verbieten. Diese Bereiche seien dann für erlaubnispflichtige Fluggeräte reserviert.

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