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Dritte IGS: „Standort sachlich fundieren“

Wesendorf Dritte IGS: „Standort sachlich fundieren“

Wesendorf. Heute finden die Gespräche zwischen Wesendorf und Wittingen zur Standortentscheidung für die Nordkreis-IGS statt.

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Dritte IGS im Landkreis: Neben der Wesendorfer Oberschule (Foto) ist auch die in Wittingen als möglicher Standort im Gespräch.

Quelle: Michael Uhmeyer

Der Schulausschuss der Kreises hat am Dienstag dafür gestimmt, den Start der IGS im Nordkreis um ein Jahr auf 2015 zu verschieben (AZ berichtete). Für Wesendorfs Samtgemeindebürgermeister Walter Penshorn keine Überraschung.

„Es war bereits vorher erkennbar, dass der Landkreis mehr Zeit braucht. Jetzt können alle Fragen vernünftig geklärt werden. Die Standortentscheidung muss schließlich sachlich fundiert sein“, so Penshorn.

Denn der Standort steht noch nicht fest. Derzeit sind die Oberschulen in Wesendorf und Wittingen im Gespräch. Klären sollen das die beiden Gebietseinheiten aber untereinander. „Ein Gespräch darüber findet heute statt“, erklärte Penshorn.

Auch wenn er nicht überrascht war, dass der IGS-Start um ein Jahr auf 2015 verschoben werden soll, wünscht sich Penshorn doch einen möglichst baldigen Start. „Nicht zuletzt wegen der derzeitigen Unsicherheit an den Schulen, wie es bei ihnen weiter geht.“

Von den baulichen Voraussetzungen her wären beide Standorte geeignet. Hankensbüttel - hat außerdem das Gymnasium - käme nicht als IGS-Standort für den Nordkreis in Frage. Dort müsste für viel Geld um- und/oder neu gebaut werden.

Auch ein reiner Neubau im Nordkreis würde sich verbieten, so Penshorn: „In den kommenden Jahren stehen aufgrund der sinkenden Schülerzahlen kreisweit 200 allgemeine Unterrichtsräume leer.“

Stichwort Gymnasium: Penshorn geht davon aus, dass die Nordkreis-IGS keine Sekundarstufe 2 bekommt - nicht zuletzt, um den Fortbestand des Gymnasiums nicht zu gefährden.

ba

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