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Dreiste Internetbetrüger Gifhorner (42) warnt vor Ganoven

250 Euro vom Konto verschwunden Dreiste Internetbetrüger Gifhorner (42) warnt vor Ganoven

Auf eine dreiste Telefon-Abzocke ist jetzt ein VW-Mitarbeiter aus der Südstadt herein gefallen. Der 42-Jährige - er wohnt am Alten Postweg - ermöglichte einem angeblichen Microsoft-Mitarbeiter Zugang zu seinem PC. Wenig später fehlten auf seinem Konto 250 Euro.

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Neue Masche: Unbekannte erschleichen sich als angebliche Computerexperten das Vertrauen. Foto: Archiv

Quelle: christian engwer

Gifhorn. „Nach mehreren Telefonaten mit dem Paypal-Verbraucherschutz habe ich das Geld inzwischen wieder - aber ich möchte andere Gifhorner warnen“, sagt der 42-Jährige.

Am Mittwoch um 10.30 Uhr habe sein Telefon geklingelt und die Nummer 00311-64285495 angezeigt - nach AZ-Recherchen ein Anschluss in den Niederlanden. „Der fließend Englisch sprechende Anrufer stellte sich als Microsoft-Mitarbeiter vor und teilte mir mit, dass mein Computer mit einer Schadsoftware infiziert sei“, so der Gifhorner. Um den PC wieder in Ordnung zu bringen, sei ein Fernzugriff per Teamviewer notwendig. „20 Hacker sollten angeblich auf meinem Rechner aktiv sein“, berichtete der VW-Mitarbeiter, der auf die Forderungen des Anrufers eingegangen ist. „Danach wurden meine Passwörter für Paypal, Amazon und Ebay abgefangen“, schildert der 42-Jährige die Betrugsmasche. Zudem sei er aufgefordert worden für neun Euro eine Anti-Schadsoftware zu kaufen. 600 Euro sollte der Gifhorner via Paypal bei einem Kiosk in der Südstadt einzahlen, 591 Euro sollten ihm zurück erstattet werden. „Die Überweisung sollte nach China gehen - da bin ich stutzig geworden und habe das Telefonat beendet.“

Der 42-Jährige, der die 250 Euro wieder zurück bekommen hat, änderte inzwischen sämtlich Passwörter - ist sich jedoch sicher, dass die PC-Gangster in ganz großem Stil arbeiten. „Der Anruf kam aus einem Call-Center - das war alles sehr professionell.“

Am Donnerstag hat der VW-Mitarbeiter Anzeige bei der Kripo erstattet.

„Man sollte niemals auf solche Forderungen eingehen und sofort auflegen“, rät der Gifhorner Polizeisprecher Thomas Reuter.

ust

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