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Drei Tage Open-Air-Musik im Kultbahnhof

Gifhorn Drei Tage Open-Air-Musik im Kultbahnhof

Drei Tage lang wurde auf dem Gelände des Kultbahnhofes kräftig gefeiert: Das beliebte Open Air-Festival ging in die vierte Runde. Den Auftakt bildete der Auftritt von gleich vier Blues-Bands am Freitagabend.

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Tolles Event: An drei Tagen kamen Musikfans aus der Region beim KultBahnhof-Open-Air auf ihre Kosten. Blues, Feuerchen und Wässerchen und ein Benefizkonzert standen auf dem Programm.

Quelle: Maren Kiesbye

Gifhorn. „Ein internationales Bluesfestival wollte ich schon immer mal ausrichten, und in Kombination mit dem gesamten Festival-Wochenende hat es die vergangenen Jahre immer wunderbar funktioniert“, erzählt Musiker und Organisator Volker Schlag.

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Musikfans aus der Region kamen beim Open-Air-Festival im Gifhorner Kultbahnhof auf ihre Kosten: Drei Tage lang wurde gefeiert.

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Gleich vier große Bands des Genres Blues waren Freitag dabei: Auftakt des Abends bildete der im Balkan sehr bekannte kroatische Blueskünstler Robert Vnuk. Billy Ray Schlag hatte dem Sänger und Gitarristen für seinen Gifhorner Auftritt eigens eine Band zusammen gestellt – mit Bo Heart am Klavier und Henning Oppermann am Bass. Er selbst begleitete Vnuk am Schlagzeug. Einen spektakulären Auftritt hatte der englische Blues-Gitarrist und Singer-Songwriter Danny Bryant direkt im Anschluss – er sang den Blues mit neunköpfiger Bigband-Begleitung.

Auch Mick Scharf & Crossfire brachten ihr Publikum zum Abfeiern mit einem gekonnten Soul, Rock’n’Roll, Blues and Shuffle-Mix. Headliner des Abends war die „Climax Blues Band“, seit nunmehr 50 Jahren im Musikgeschäft, stellten die sechs Briten ihre ungeheure Live-Power unter Beweis mit einer unverkennbaren Mischung aus verfremdetem Blues, rhythmischem Rock, Soul und Funk. Die vier Konzerte fanden abwechselnd auf zwei Bühnen statt.

Feuerchen und Wässerchen und Musik für den guten Zweck

Am Samstagabend folgte im Kultbahnhof Feuerchen und Wässerchen: „Das ist ein Crossover-Festival und steht vor allem für ganz unterschiedliche Musikgenres“ erklärte Volker Schlag.

Jede der vier Bands hatte jeweils zwei Kurzauftritte von etwa einer halben Stunde. Geboten wurde erneut ein kurzweiliges Musikprogramm: Neben Polka, Tango und Chanson gab es auch Country, Rock und Reggae-Musik, die den Zuschauern direkt in die Beine fuhr.

Den Auftakt machte das Dresdner Trio Trojka, bestehend aus Cello, Gitarre und Klavier. Aber auch ungewohnte Instrumente wie Blechrohre kamen bei ihrer Lockeren Musikauswahl aus Weltmusik, Polka und Rock zum Einsatz. Die „Grande Dame des Akkordeons“ – Lydie Auvray spielte und sang im Anschluss Walzer und Tangos, berührende Chansons in französischer Sprache und auch Weltmusik – begleitet von Harald Heinl mit Gitarren und Percussion.

Eintrittsgelder vom Sonntag gehen an Eddy Gutknecht

Das Joel Havea Trio verband entspannten Rock, Soul und Blues mit Reggae-Einflüssen und trotzte durch die sonnige Stimmung ihrer Performance dem einsetzenden Nieselregen. Headlinerin Jessica Lynn aus den USA mit ihrer Band schließlich zog ihre Zuschauer gut gelaunt mit einer energiegeladenen Rock und Country-Show in ihren Bann.

Der Sonntag stand im Zeichen familienfreundlich, regional und unterstützte einen guten Zweck: sämtliche Eintrittsgelder kamen der Familie des schwer verletzten Boxers Eddy Gutknecht zugute. Mit dabei waren die Rentnerband des KultBahnhofs Inkognito, die Newcomerbands The Unknown, Opposite Strings und FünfGangGetriebe sowie als Headliner die junge KultBahnhof-Vorzeigeband New Soul Generation.

Von Maren Kiesbye

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