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Dorfentwicklungskonzept für mehr Lebensqualität

Ehra-Lessien Dorfentwicklungskonzept für mehr Lebensqualität

Ehra-Lessien. Der geplante Bau der A 39 und die Verlegung der Bundesstraße 248 nach Norden sowie die jüngsten Pläne zur Windenergie stellen die Gemeinde Ehra-Lessien vor gravierende Veränderungen. So sehen es nicht nur kritische Bürger, die um Lebens- und Wohnqualität fürchten.

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Dorfentwicklungskonzept Ehra: Die Gemeinde möchte den Durchgangsverkehr aus dem Ort heraus halten.

Quelle: Rolf-Peter Zur

Auch die politischen Gremien um Bürgermeisterin Jenny Reissig zeigen sich offen für die Sorgen der Bürger, ein Dorfentwicklungskonzept soll erarbeitet werden.

„Um die künftige Lebensqualität in der Gemeinde zu sichern, wird ein Ingenieurbüro beauftragt, ein Konzept zu erstellen“, informierte Bürgermeisterin Reissig. „Die Gemeinde wird in naher Zukunft eine Stellungnahme zum Planverfahren A 39 sowie zu den geplanten Vorzugsflächen für Windenergienutzung abgeben müssen“, so Reissig mit Blick auf die dadurch möglichen Veränderungen in der Dorfentwicklung.

Sollte die A 39 nicht gebaut werden, hält die Gemeinde dennoch an einer Verlegung der B 248 - dann in Form einer Ortsumgehung - fest. Wie dank der Nachfrage der Bürgerinitiative Natürlich Boldecker Land geklärt worden ist, könnte diese Ortsumgehung dann für den Bundesverkehrswegeplan nachgemeldet werden. Allerdings würde ihre Trasse die Flächen für Windenergie beeinträchtigen. „Damit wird deutlich, wie dringend es ist, dass sich die Gemeinde mit einem Entwicklungskonzept nach allen Seiten absichert, das Pläne für die eine und andere Variante beinhaltet“, so Reissig.

Sollte die A 39 kommen, kann sich Reissig vorstellen, an der Abfahrt nach Vorbild des Gewerbegebietes bei Cremlingen auch in Ehra ein keines Gewerbegebiet anzusiedeln. „Hier könnten die Tankstelle, die Rettungswache, die Feuerwehr und nicht zuletzt auch ein Lebensmittelmarkt ihren Standort finden“, so Reissig.

rpz

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