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Gifhorn Stadt Diskussion: Fahrstreifen gegen Raser?
Gifhorn Gifhorn Stadt Diskussion: Fahrstreifen gegen Raser?
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22:59 23.06.2011
Mehr Sicherheit? Die Wasbütteler erwägen, Calberlaher Straße und Hauptstraße mit farbigen Radfahrstreifen zu markieren. Das soll die Fahrbahn verengen und Raser zu langsamerem Fahren bewegen. Quelle: Montage: Ron Niebuhr
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Am Rand von Calberlaher Straße und Hauptstraße sollen Radwege markiert werden. Bürgermeister Lau hofft, zumindest einen Teil der Autofahrer damit zu verlangsamen: „Unheilbare Raser ändern ihr Verhalten dadurch nicht. Das ist mir schon klar“, sagte er. Als Vorbild für den farbig abgehobenen Radfahrstreifen dient die Fallerslebener Straße in Gifhorn, „und auch andernorts wird darauf gesetzt“.

Jürgen Heitmann sprach von einem „Aprilscherz“. Das Problem sei nicht der Verkehr im Ort, sondern an den Ortseingängen: „Da müssen wir die Raser bremsen!“ Auch handele es sich bei Calberlaher Straße und Hauptstraße um Kreisstraßen – ohne Weiteres würden dort Radfahrstreifen nicht genehmigt. Und: „Die haben in Gifhorn nicht nur Freunde gefunden“, so Heitmann.

Alex Birke (SPD) befürchtete, dass die Straße bei beidseitiger Markierung zu eng sei. Fraktionskollege Stefan Kreisel stufte die Idee als zweischneidiges Schwert ein: „Bei vielen Radlern ist es sinnvoll, Autofahrer wird es ärgern.“ Paul Lütje (CDU) dagegen empfahl, die Idee bei der Verkehrsschau am

30. Juni ruhig anzusprechen: „Mal sehen, was die Experten dazu sagen.“ Dem schloss sich der Ausschuss an.

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