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Gifhorn Stadt Die umstrittene Insel soll bleiben
Gifhorn Gifhorn Stadt Die umstrittene Insel soll bleiben
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23:00 19.11.2012
Aller Kritik zum Trotz: Die Verkehrsinsel an der Fallerslebener Straße soll bleiben. Quelle: Svenja Badziura
Gifhorn

Die Feuerwehr hatte bereits kurz nach dem Bau der Insel moniert, dass es durch Rückstaus zu Problemen bei Einsatzfahrten komme. Sogar Fahrversuche sollten Gifhorns Politiker von der Unsinnigkeit des Bauwerks überzeugen (AZ berichtete).

Per Verkehrszählung und mit Hilfe einer dreitägigen Videoaufzeichnung ist Gifhorns Stadtverwaltung jetzt jedoch zu einem anderen Ergebnis gekommen. Trotz einer Verkehrsbelastung von 9600 Fahrzeugen täglich - 53 Prozent der Autos sind in Richtung Schillerplatz unterwegs - komme es nur „zu wenigen Stauereignissen“. Selbst bei einem haltenden VLG-Bus an einer angrenzenden Haltestelle komme es in den meisten Fällen nur zu einem kurzen Rückstau, der im Mittel bei nur 27 Sekunden liege, zieht die Verwaltung Bilanz der Verkehrsbeobachtung.

Zudem würde die Insel regelmäßig und stetig von Fußgängern, Radfahrern und Menschen mit Rollstühlen und Rollatoren genutzt. Bei einem Rückbau würde diesen schwächeren Verkehrsteilnehmern die Möglichkeit genommen, die Straße sicher zu queren, heißt es in der Vorlage. „Die Querungshilfe wird nicht zurückgebaut“ lautet darum der Verwaltungsvorschlag für die Ausschusssitzung am 26. November.

ust