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Die mühsame Suche nach dem Fluchtauto

Oesingen / Landau Die mühsame Suche nach dem Fluchtauto

Landau . Fieberhaft suchten Gifhorner Polizisten nach dem Täter, der Anfang 2012 eine Bank in Groß Oesingen überfallen hatte. Doch alle Spuren führten ins Leere. Kollegen aus anderen Bundesländern brachten schließlich den 33-Jährigen ins Spiel, der jetzt im pfälzischen Landau vor Gericht steht.

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Banküberfall in Groß Oesingen: Im Prozess in Landau sagte gestern ein Ermittler der Gifhorner Polizei aus.

Quelle: Wolter (Archiv)

777 Audi-Fahrer in ganz Deutschland ließ die Gifhorner Polizei vernehmen, um den Bankräuber von Groß Oesingen zu finden. Das haben die Richter gestern von dem Beamten erfahren, der die Ermittlungen leitete. Denn Zeugen hatten beobachtet, wie der Charlie-Chaplin-artig maskierte Täter mit einem auffälligen Auto davongefahren war.

Schemenhaft ist der Wagen auch auf den Bildern der Überwachungskameras zu sehen. Am Ende waren sich die Beamten ziemlich sicher: Der Täter muss einen nach 2008 gebauten Audi A3 Sportback in „dakar-beige“ gefahren haben.

Zugelassen sind solche Autos vor allem in Süddeutschland, sagte der Polizist. Trotzdem ließen die Gifhorner Ermittler alle Halter vernehmen: Die jeweils vor Ort zuständigen Beamten befragten die Audi-Fahrer. Nur von den Berliner Kollegen habe er bis heute keine Rückmeldung gesehen.

Doch ausgerechnet dort war der Mann aus dem Gefängnis getürmt, der jetzt vor Gericht steht. Dass Experten die Fotos aus Groß Oesingen mit denen anderer Täter verglichen, half auch nicht weiter.

Polizisten aus Rheinland-Pfalz waren es schließlich, die dem jetzigen Angeklagten die Tat in Niedersachsen zuordneten, berichtete der Gifhorner Beamte. Denn dieser Raub lief nach einem ähnlichen Muster ab wie die sechs weiteren Überfälle im deutschen Südwesten.

häm

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