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Die ganze Stadt ist im Pokemon-Go-Fieber

Gifhorn Die ganze Stadt ist im Pokemon-Go-Fieber

Gifhorn. Junge Leute entdecken ihre Stadt total neu, denn Gifhorn ist im Pokemon-Fieber. Überall gibt es virtuelle Monster zu jagen.

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Monsterjagd im Schlossinnenhof: Auch in Gifhorn ist das Pokemon-Go-Fieber ausgebrochen. An vielen Stellen jagen Smartphone-Spieler virtuelle Schreckgespenster.

Quelle: Sebastian Preuß

Gifhorn. Der Chatroom ist out, man trifft Freunde wieder von Angesicht zu Angesicht, um gemeinsam Monster in der Fußgängerzone oder im Schloss-innenhof aufzuspüren. Dort sind auch Lukas Babbick (19) und Pascal Wulfes (20) auf der Jagd – wie rund 40 weitere Spieler am Montagnachmittag. Sich die Stadt angucken und gleichzeitig spielen: „Das ist eine coole Verbindung“, sagt Wulfes. „Du musst wirklich rausgehen“, so Babbick. Das hat auch Dennis Danigel festgestellt, der mit Pokemon groß geworden ist. Bis vor wenigen Tagen noch setzte er sich nach Feierabend mit seiner Playstation aufs Sofa. „Jetzt habe ich einen Anreiz, rauszugehen. Ich beweg‘ mich wieder mehr.“ Das zieht auch bei den Kindern, sagt Katharina (30) aus Gifhorn, die ihren Nachnamen lieber nicht nennen will. „Für uns ist das praktisch“, so die junge Mutter. „Früher taten den Kindern beim Spazierengehen die Füße weh.“ Dank Pokemon Go sind solche Beschwerden plötzlich wie von Geisterhand weggezaubert.

Darum geht es bei Pokemon Go

Gifhorn. Pokemon Go ist ein altes Computerspiel neu aufgelegt für unterwegs nach dem Prinzip der Augmented Reality (erweiterte Realität). Die Spieler fangen virtuelle Monster - so genannte Taschenmonster (vom englischen Pocket-Monster leitet sich Pokemon ab) -, die sie auf ihrem Smartphone-Bildschirm vor einem reellen Hintergrund sehen, zum Beispiel vor der Nicolai-Kirche auf dem Marktplatz oder am Gifhorner Schloss.

Das Smartphone filmt dabei mit seiner Kamera live die Umgebung des Spielers, und an jenen bestimmten Stellen fügt es dann auf dem Bildschirm das Monster dazu, das der Spieler mit Wischen und Tippen auf dem Touchscreen mit virtuellen Bällen bewirft. Mit Treffern und für weitere Aktionen können die Spieler im Level aufsteigen und Erfahrungspunkte sammeln. Ab Level fünf kann ein Spieler auch an Kämpfen teilnehmen und sich einem von drei Teams anschließen.

Ein Server des Spieleanbieters platziert die Monster virtuell überall auf der Welt, vor allem vor Sehenswürdigkeiten, Wahrzeichen und auffälligen Objekten gibt es so genannte Pokestops und Arenen. Diese können auch beantragt werden, so wie es Fatih Kilic vom Cappucabana für den Schlosssee gemacht hat.

rtm

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