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Die Sorgen der Mäster

Wesendorf Die Sorgen der Mäster

Zahrenholz. Die Hähnchenmäster im Land plagen vielfältige Sorgen. Zur Diskussion um Antibiotika und nicht tiergerechte Haltung kommt jetzt auch das Problem der eiweißhaltigen Futterbeschaffung - denn das bisherige Sojafutter gilt in der Branche nicht mehr als genfrei. Grund für die CDU-Bundestagsabgeordnete Ingrid Pahlmann, mit Rainer Wendt aus Zahrenholz, dem Bundesvorsitzenden des Mästerverbandes, über die aktuelle Lage zu sprechen.

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Blick in den Stall: Hähnchenmäster Rainer Wendt mit der CDU-Bundestagsabgeordneten für den Gifhorner Nordkreis, Ingrid Pahlmann, an einem der Ställe des Zahrenholzer Betriebes.

Quelle: Photowerk (ba)

„Ich komme aus der Landwirtschaft, habe aber von Hähnchen keine Ahnung“, so Pahlmann, die auch als Stellvertreterin im Agrarausschuss des Bundestages sitzt. Wendt führte Pahlmann durch seinen Betrieb mit drei Ställen und 140.000 Tierplätzen. Sechs Mäster mit insgesamt 250.000 Plätzen gibt es im Landkreis.

Eigentlich müsste Wendt zufrieden sein: „Seit zehn Jahren haben wir einen durchschnittlichen Mehrverbrauch von Geflügelfleisch von 400 Gramm pro Jahr und Bundesbürger“, sagt er. Denn das Fleisch sei leicht zuzubereiten, fettarm, gesund.

„Der Verbraucher will immer mehr Tierwohl. Dafür würde er auch mehr Geld ausgeben, sagt er. Aber nur drei Prozent des Verbrauchs ist teureres Bio-Fleisch“, so Wendt. Da passe etwas nicht. Mehr Tierwohl wolle aber auch der Mästerverband umsetzen, dazu gebe es derzeit eine neue Initiative. Ob der Verbraucher dies honoriere, bleibe jetzt abzuwarten.

Doch auch ohne Initiative ist für Wendt das Tierwohl das Wichtigste an seiner Arbeit, betont er: „Ich bin daran interessiert, gesunde Tiere aufzuziehen. Denn sonst kann ich dauerhaft keine Rendite erzielen“, weist er pauschale Kritik an der Massentierhaltung zurück.

ba

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