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Gifhorn Stadt Die Mühle „Natalka“ wird 25
Gifhorn Gifhorn Stadt Die Mühle „Natalka“ wird 25
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23:00 27.09.2013
„Ein ganz besonderer Tag“: Museums-Chef Horst Wrobel (links) und Geschäftsführer Philipp Oppermann vor der ukrainischen Mühle „Natalka“, deren 25. Geburtstag am Sonntag, 29. September, mit Prominenz gefeiert wird. Quelle: Photowerk (cd/2)
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Natalka war der erste osteuropäische Mühlen-Nachbau - das Vorbild steht in Korssun-Schewtschenkiwski - im Museum und „sie hat so viel ausgelöst“, meint Wrobel: die Gründung einer Städtepartnerschaft, der Beginn guter Beziehungen zur damaligen Sowjetunion und in der Folge die Errichtung des Kulturinstituts Die Brücke mit seinem Schirmherren Michail Gorbatschow.

Auch den Glockenpalast und die Partnerschaft des Mühlenmuseums mit dem Freilichtmuseum Kiew-Pirogovo in der Ukraine hätte es ohne Natalka vermutlich nicht gegeben, betont Horst Wrobel: „Mir persönlich bedeutet dieser Tag deshalb ganz besonders viel.“

Es nimmt daher auch nicht Wunder, dass am Sonntag zahlreiche hochrangige Ehrengäste ihr Kommen zugesagt haben. Mit dabei sind Vertreter der russischen und der ukrainischen Botschaften in Berlin, der Generalkonsul der Ukraine in Hamburg, Yurii Jarmilko, sowie der Geschäftsführer des Freilichtmuseums Kiew-Pirogovo, Dmytro Zaruba. Auch hohe kirchliche Würdenträger geben sich die Ehre: der Metropolit Sofronij aus der Ukraine und Bischof Lavrentije aus Serbien.

Die Feierlichkeiten beginnen um 13 Uhr an der ukrainischen Mühle mit Ansprachen. Ab 14 Uhr sorgen ukrainische Tanz- und Folkloregruppen auf der Bühne am Dorfplatz für Vergnügen. Außerdem gibt es landestypische Spezialitäten. Ab 16 Uhr soll der Glocken-Palast gesegnet und das neue Ukraine-Zimmer im Kulturinstitut eingeweiht werden. „Alle Besucher des Museums sind zu diesem Fest eingeladen“, so Wrobel.

Das neue Ukraine-Zimmer im Kulturinstitut soll am Sonntag eingeweiht werden.

jr

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