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Gifhorn Stadt Die Landjugend prägt die Dorfgemeinschaft
Gifhorn Gifhorn Stadt Die Landjugend prägt die Dorfgemeinschaft
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20:00 15.08.2014
Ein Blick zurück: Erntedankumzug früher (o.l.), Reifenwechsel ohne Wagenheber (o.M.), die Volkstanzgruppe (u.l.) und die Fahnenweihe (u.r.). Quelle: Repro: Ron Niebuhr
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Seit ihrer Gründung prägt die Landjugend wie kaum ein anderer Verein die Dorfgemeinschaft. Gleich im ersten Jahr rief sie das Erntefest ins Leben, der Ablauf ist bis heute nahezu unverändert. Nur der Wettstreit „Bauern gegen Handwerker“ wurde mangels Teilnehmern gestrichen. Obwohl er mit lustigen Disziplinen wie Reifenwechsel ohne Wagenheber „jahrelang das Highlight“ war.

Zudem ist der Chronik zu 50 Jahren Landjugend zu entnehmen, dass der Verein seit 1965 über eine eigene Fahne verfügt. Ute Habers akribisches Nähen lässt sie seit zehn Jahren wieder in neuem Glanz erstrahlen. „So kann die Fahne noch viele Jahre als stolzes Symbol der Landjugend ihren Dienst tun“, freuen sich die Chronisten. Auch am Jubiläumswochenende.

Dass sich Isenbüttel Jahr für Jahr an heiteren Lustspielen erfreuen kann, ist übrigens der Landjugend zu verdanken. Aus ihr ging 1989 eine Volkstanzgruppe hervor. Die versuchte zum fünfjährigen Bestehen mal „auf einem anderen kulturellen Gebiet“ ihr Glück - die Theatergruppe Isenbüttel war geboren!

Das mit ein paar Tausend Besuchern jährlich größte Event der Landjugend ist die Südkreisfete. Ihren Ursprung hatte sie 1984 in beschaulichem Rahmen als interne „Scheunenfete“ am heutigen Firmensitz der Holzhandlung Zacharias in der Schulstraße. Nach wechselnden Veranstaltungsorten - unter anderem auch mal zusammen mit der Landjugend Sassenburg in Dannenbüttel - steigt die legendäre Party seit 1991 stets auf Lütjes Kartoffelhof in Wasbüttel.

Fazit: Ohne Landjugend würde Isenbüttel was fehlen.

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