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Die Einbruchserie reißt nicht ab

Gifhorn Die Einbruchserie reißt nicht ab

Gifhorn. Sie haben es auf Schmuck, Bargeld und vielfach auch auf hochwertige Telekommunikationsgeräte abgesehen: Einbrecherbanden bereiten der Polizei im Landkreis Gifhorn immer mehr Kopfzerbrechen. Der Trend aus 2015 setzt sich auch im ersten Quartal des Jahres ungebrochen fort.

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Immer mehr Taten: Einbrecherbanden sind im gesamten Landkreis auf Beutezug, aktuell häufen sich jedoch die Taten im Stadtgebiet von Gifhorn.

„Wir haben eine Steigerungsrate von 27 Prozent“, sagt Andreas Sosniak von der Analysestelle der Kripo. Von Januar bis März seien den Polizeidiensstellen im Kreisgebiet 107 Wohnungseinbrüche gemeldet worden. „Nur“ 84 seien es im Vergleichszeitraum des Vorjahres gewesen, verweist Sosniak auf eine deutliche Zunahme. „Innerhalb der Polizeidirektion Braunschweig ist der Landkreis bei Einbrüchen ein Schwerpunkt“, sagt der Analyse-Experte.

Die Einbrecher - die Kripo hatte bei der Präsentation der Statistik 2015 von „hochmobilen Banden aus Osteuropa“ gesprochen - hätten inzwischen ihr Tätigkeitsfeld auf das Gifhorner Stadtgebiet konzentriert. „Hier zeichnete sich im ersten Quartal mit 39 Taten ein neuer Schwerpunkt ab“, erläutert Sosniak. Auf Platz zwei rangiere in Sachen Wohnungseinbrüche mit 27 Taten der Gifhorner Südkreis. „Dort liegen die Tatorte in der Hauptsache im Papenteich und in Isenbüttel“, erläutert der Hauptkommissar.

Niemand solle glauben, dass die Täter nur im Dunkeln aktiv seien. „Die überwiegende Zahl der Taten ereignet sich am Samstag in der Zeit von 14 bis 20 Uhr“, so Sosniak. Ein Kurzurlaub oder der Wochenend-Einkauf: Diese Gelegenheiten nutzten die Einbrecher, um Beute zu machen.

Über mehrere Tage geschlossene Rolläden an einem Haus seien quasi eine Einladung für die Täter. „Stattdessen lieber den Nachbarn bitten, Rolläden herunter zu lassen und wieder hoch zu ziehen“, rät der Experte.

 ust

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