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Gifhorn Stadt Die Dörfer begrüßen den Mai
Gifhorn Gifhorn Stadt Die Dörfer begrüßen den Mai
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21:00 01.05.2014
Der Müdener Maibaum (l.): Auch hier gestalteten viele Vereine die Veranstaltung mit, die Landfrauen tanzten traditionell den Bändertanz. Die Kästorfer Freunde (r.) sorgten dafür, dass in ihrem Dorf der Maibaum steht. Quelle: Könecke / Preuss
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Doppelter Grund zum Feiern in Weißenberge: Die Dorfgemeinschaft versammelte sich zum Maibaumfest am Haus von Miriam und Ralph Dobroschke, um mit Kranz und Rosen zum zehnten Hochzeitstag zu gratulieren. Das Paar hatte sich vor 15 Jahren beim örtlichen Maibaumfest kennen gelernt, vor zehn Jahren wurde geheiratet – ebenfalls rund um das Maibaumfest: Die beiden heirateten, zogen sich um, zogen den Maibaum mit auf, zogen sich wieder um und feierten ihre Hochzeitsparty.

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Ein hoher Maibaum, reich mit Wappen bestückt, steht für ein hohes Ansehen der Gemeinde. So betrachtet hat Müden Anlass zu Stolz. Der Maibaum – 16 Meter hoch und mit 42 Wappen bestückt – wurde gestern traditionell im Rahmen des Maifestes von der Hau-Ruck-Truppe aufgestellt. Er sei als Botschafter für lebendiges Brauchtum, Traditionen, Gemeinschaft und Bürgersinn zu verstehen, so Bürgermeister Horst Schiesgeries. Er dankte den vielen tatkräftigen Helfern, die mit außerordentlichem Engagement die Feier rund um den Maibaum ermöglicht haben, allen voran der Hau-Ruck-Truppe, den Schützen, dem Kultur- und Heimatverein und dem Chor sowie den Landfrauen, die den traditionellen Bändertanz tanzten.

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Auch in Stüde schmückten Wappen der örtlichen Vereine und Gruppen den Maibaum. Dort führte nicht die Feuerwehr Regie, sondern das Maibaumkomitee. „Leider hat uns Petrus einen Strich durch die Rechnung gemacht“, bedauerte Wolfgang Freier. Die Stüder ließen sich allerdings nicht beirren, sie schauten dennoch auf Kaffee und Kuchen, Gegrilltes und kühle Getränke am Maibaum vorbei.

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In Kästorf waren in diesem Jahr die Kästorfer Freunde mit der Organisation des Maibaum-Aufstellens betraut. „Das wechselt in jedem Jahr“, erklärte Ortsbürgermeister Jürgen Völke, der wieder ein Maibaum-Gedicht vortrug. Aber mit dem Aufstellen ist es für die zehn Kästorfer Freunde nicht getan. Die agilen Männer, die sich für ihren Ort engagieren, müssen auch das Umfeld des Baums pflegen. Und für das Abbauen sind sie später auch zuständig.

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In Vordorf stemmten Mitglieder von Feuerwehr, Sport- und Schützenverein den rund 15 Meter hohen Maibaum in die Höhe – in diesem Jahr bereits am 30. April. „Wir wollten mal einen Tanz in den Mai veranstalten“, begründete Ortsbrandmeister Klaus Engeler die Terminänderung. Ulrich Rolfs half per Seilwinde am Trecker, den Maibaum aufzurichten. In weniger als einer Minute stand der Maibaum sicher auf dem Lindenplatz, die Zuschauer applaudierten. Anschließend trafen sich die Vordorfer zum Feiern im Gasthaus Zur Post.

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In Isenbüttel maß der Maibaum stolze 19 Meter – im kommenden Jahr soll er noch ein bisschen höher sein. Sorgfältig befestigte auch diesmal wieder die Altersabteilung der Feuerwehr um Heinz-Otto Schacht die vielen verschiedenen Vereinswappen daran. Der Isenbütteler Posaunenchor spielte dazu. Und für Gegrilltes und Getränke war am Mittwochabend ebenfalls reichlich gesorgt.

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