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„Die Beschäftigten freuen sich das ganze Jahr drauf“

Herbstmarkt in der Werkstatt für seelisch Behinderte „Die Beschäftigten freuen sich das ganze Jahr drauf“

70 Menschen mit seelischer Behinderung finden im Gifhorner Arbeits- und Dienstleistungszentrum GAZ der Lebenshilfe am Hüttenweg eine Beschäftigung. Das Herbstfest mit buntem Programm und Produktionsführung war am Samstag wieder ein Höhepunkt für sie.

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Herbstmarkt und mehr: Die Werkstatt für seelisch Behinderte der Lebenshilfe Gifhorn präsentierte sich der Öffentlichkeit.

Quelle: Michael Franke

Gifhorn. 70 Menschen mit seelischer Behinderung finden im Gifhorner Arbeits- und Dienstleistungszentrum GAZ der Lebenshilfe am Hüttenweg eine Beschäftigung. Das Herbstfest mit buntem Programm und Produktionsführung ist jedes Jahr ein Höhepunkt für sie. Samstag war es wieder so weit.

Zum ersten Mal hat Wilfried Semp die Einrichtung von innen gesehen. „Ich kenne das nur von außen“, sagt der Anwohner. „Ich bin überrascht, was alles drin steckt.“ Sein Eindruck: „Es sind schöne Arbeitsplätze.“ Die Arbeit dort mache den Menschen sichtbar Spaß.

Sie montieren für die Autoindustrie, erledigen den Paketversand für einen Fachhändler aus dem Pflegebereich, erledigen Stickereien für Kleidung von Firmen und Vereinen und liefern in der Holzwerkstatt einem Klavierbauer zu: Zum Herbstfest können die GAZ-Mitarbeiter zeigen, was in ihnen und dem GAZ steckt. „Die Beschäftigten freuen sich das ganze Jahr darauf“, sagt Abteilungsleiter Maik Müller.

Die Besucher konnten am Samstag nicht nur gucken, sondern anfassen und mitmachen. Etwa beim Binden von Erntekronen der Gartenabteilung aus der Werkstatt im Heidland. Die anderen Einrichtungen der Gifhorner Lebenshilfe steuerten nämlich auch ihren Teil bei – auf dem Freigelände sieben Stände mit Gartendeko aus Holz, Stahl und Ton, Kürbissen, Blumengestecken und mehr, 25 Leute von dort waren eingebunden. Es gab eine Hüpfburg für Kinder und eine kleine Fahrzeugschau. Besucher Semp freute sich über den Einblick. „Ich finde es gut, dass es so eine Einrichtung gibt.“

Von Dirk Reitmeister

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