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Gifhorn Stadt Die B 4 wird zum Nadelöhr
Gifhorn Gifhorn Stadt Die B 4 wird zum Nadelöhr
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00:17 14.10.2017
Erneuerung von Ampel- und Schrankenanlage bei Ausbüttel: Dort ist ab Montag mit erheblichen Behinderungen zu rechnen.  Quelle: Sebastian Preuss
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Ausbüttel/Meine

 In Meine kommen die Autofahrer ohne Sperrung und Umleitung aus, sie werden mit Tempo 30 an den bis voraussichtlich Ende November laufenden Bauarbeiten vorbei geleitet. Das wird in Ausbüttel anders sein. Dort wird die B 4 zwischen Ausbüttel Dorf und Ausbüttel Siedlung zur Einbahnstraße Richtung Norden, der Verkehr nach Süden wird ab der L 320 über Leiferde und Hillerse nach Braunschweig umgeleitet. Auch für die Fahrtrichtung Nord empfiehlt die Landesbehörde ein weiträumiges Ausweichen ab Meine über Sülfeld nach Isenbüttel. Mitte Dezember sollen die Arbeiten abgeschlossen sein, wenn die Witterung mitspielt.

Lange Schließzeiten: Die provisorische Schrankenanlage verlängert die Wartezeiten während des Neubaus auf etwa sechs Minuten pro Zugdurchfahrt. Quelle: Sebastian Preuß

Fahrsicherheitstrainer Lutz Dietrich von der Kreisverkehrswacht Gifhorn rät den Autofahrern, den behördlichen Umleitungsempfehlungen zu vertrauen. Nicht umsonst lenke diese den Verkehr weiträumig vorbei. Die nahen Strecken als Schleichwege dürften sehr viele Ortskundige nutzen. Dort sei man dann nicht unbedingt schneller, zumal zurzeit auch mit langsamen Erntefahrzeugen zu rechnen sei. „Es gibt viele Wege nach Rom, aber wenn einer versperrt ist, füllen sich die anderen.“

 Im Zweifelsfall sollten die Autofahrer sich „auf die Zunge beißen“ und im Stau bleiben, sagt Dietrich. Das sei oft genug nicht langwieriger als eine Umleitungsstrecke. „Von Braunschweig aus kann ich nur empfehlen, weiträumig zu umfahren.“

Wobei es im Südkreis eine bekannte Ausweichstrecke weniger gibt: Die Landesstraße zwischen Wenden/A 391 und Bechtsbüttel ist zurzeit auch wegen einer Baustelle gesperrt, dort wird weit über Grassel, Bevenrode und Waggum umgeleitet.

Die Dragenkreuzung

Eigentlich sollten just in diesen Wochen Erneuerung und Umbau der Dragenkreuzung samt ihrem Bahnübergang laufen. Doch Deutsche Bahn und Landesbehörde für Straßenbau haben diese gemeinsame Großbaustelle auf nächstes Jahr verschoben. Dennoch müssen Autofahrer an zwei Wochenenden im November mit Behinderungen rechnen.

Verschoben: Die Erneuerung der Schrankenanlage und der Dragenkreuzung soll 2018 erledigt werden. Quelle: Sebastian Preuß Archiv

Angesichts der umfassenden Bahnübergang-Erneuerungen auf der B 4 bei Ausbüttel und Meine ist es vielleicht sogar ganz gut, dass nicht auch noch der Verkehr von der B 188 umgeleitet werden muss. Doch nicht die massive Ballung von Baustellen und Sperrungen auf den wichtigsten Straßen im Kreis Gifhorn sei Ausschlag gebend gewesen für die Verschiebung, teilte ein Bahn-Sprecher mit. Unterlagen der Landesbehörde seien nicht rechtzeitig beim Eisenbahnbundesamt eingetroffen, so dass sich die Erteilung der Baugenehmigung verzögert habe.

„2018 gehen wir aber ran“, sagt Bernd Mühlnickel von der Landesbehörde. Eine Vollsperrung der gesamten Kreuzung ist unumgänglich. Deshalb werde angestrebt, die Arbeiten in den Sommer- und Werksferien zu erledigen. „Die Dragenkreuzung ist vom Verkehrsaufkommen nicht ganz ohne.“

Doch auch noch in diesem Herbst müssen sich die Verkehrsteilnehmer an der Stelle auf Bauarbeiten einstellen. „Wir werden im November Instandsetzungsarbeiten machen“, so der Bahn-Sprecher. Einige Schwellen sollen erneuert und die Fahrbahn am Übergang ausgebessert werden. Um auch dabei den Verkehr möglichst wenig zu behindern – es wird eine halbseitige Sperrung mit Regelung über Baustellenampel eingerichtet – sind die Arbeiten auf die Wochenenden 4. bis 6. sowie 11. bis 13. November gelegt worden.

 

Von Dirk Reitmeister

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