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„Die Ära Landtag ist für mich erledigt“

Große Enttäuschung bei der CDU „Die Ära Landtag ist für mich erledigt“

Große Enttäuschung bei der CDU im Kreis Gifhorn: Im Wahlkreis Gifhorn Süd hat Amtsinhaber Horst Schiesgeries das Direktmandat an den 26 Jahre jungen Neuling Philipp Raulfs von der SPD verloren, im Wahlkreis Gifhorn Nord hatte ebenfalls mit Tobias Heilmann ein SPD-Mitbewerber die Nase vorn. Bis zum späten Abend war unklar, ob es Kerstin Keil über die CDU-Landesliste noch schafft.

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Wahlverlierer: Horst Schiesgeries (CDU) konnte sich im Wahlkreis Gifhorn Süd nicht durchsetzen.
 

Quelle: Michael Franke

Gifhorn.  Große Enttäuschung bei der CDU im Kreis Gifhorn: Im Wahlkreis Gifhorn Süd hat Amtsinhaber Horst Schiesgeries das Direktmandat an den 26 Jahre jungen Neuling Philipp Raulfs von der SPD verloren, im Wahlkreis Nord hatte ebenfalls der SPD-Mitbewerber Tobias Heilmann die Nase vorn. Bis zum späten Abend war unklar, ob es Kerstin Keil über die Landesliste schafft.

So stimmte der Wahlkreis 6 Gifhorn-Süd ab

So stimmte der Wahlkreis 6 Gifhorn-Süd ab.

Quelle: Uwe Lorenz

Kein knappes, sondern ein deutliches Ergebnis

Für Horst Schiesgeries ist es zwei Stunden nach Schließung der Wahllokale eine klare Sache: „Die Ära Landtag ist für mich damit erledigt“, sagt er sichtlich geknickt. „Ich hatte damit gerechnet, dass, wenn ich es schaffe, ich es knapp schaffe.“ Das Ergebnis jetzt habe ihn überrascht – auch in seiner Deutlichkeit.

„Ich falle in kein Loch“, sagt Schiesgeries. Er bleibe weiter politisch tätig als Bürgermeister der Gemeinde Müden. Und mehr Zeit für sich und die Familie sei ja auch nicht verkehrt. „Ich habe eine Frau, die mir Halt gibt.“

„Wir werden das Ganze analysieren“, sagt der mit der Wiederwahl gescheiterte Kandidat. Und spricht einen möglichen Punkt an: „Man muss gucken, wo mir das AfD-Lager weh getan hat. Ich weiß nicht, was ich noch hätte deutlicher formulieren sollen.“

So stimmte der Wahlkreis 5 Gifhorn-Nord / Wolfsburg ab

So stimmte der Wahlkreis 5 Gifhorn-Nord / Wolfsburg ab

Quelle: Uwe Lorenz

Bangen, warten und hoffen

Platz 33: Kerstin Keil ist bis in die Nacht im Unklaren, ob sie es vielleicht noch über die Landesliste schafft.

Wenig Hoffnung

Wenig Hoffnung: Wird Kerstin Keil noch über die CDU-Landesliste in den Landtag einrücken? Das war am Sonntagabend noch unklar.

Quelle: Michael Franke

Allzu viele Hoffnungen macht sie sich aber nicht am Wahlabend. „Ich habe Haustür-Wahlkampf gemacht.“ Und am Gifhorner Nordkreis habe es nicht gelegen, sagt sie. In Vorsfelde habe sie zu wenig Stimmen geholt.
 

Von Dirk Reitmeister

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