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Gifhorn Stadt Dichterwettstreit: Die Plätze reichen nicht
Gifhorn Gifhorn Stadt Dichterwettstreit: Die Plätze reichen nicht
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12:00 09.11.2015
Poetry-Slam: Die Grille lud am Sonnabend erstmals ein zu dem trendigen Dichterwettstreit mit hohem Spaßfaktor. Quelle: Chris Niebuhr

Literarisches mal ganz anders: Zum Poetry-Slam lud am Sonnabend erstmals die Grille ein. Zehn Slammer wagten sich vors Publikum und präsentierten selbstgeschriebene Texte. Rasant, wortgewaltig, unterhaltsam - auch wenn es ein Dichterwettstreit war, gab es am Ende nur einen Sieger: das Publikum.

Die Grille war restlos besetzt, zusätzliche Stühle und Hocker mussten her, um dem Besucheransturm gerecht zu werden. Poetry-Slam als moderner Dichterwettstreit liegt voll im Trend. Mittlerweile gibt es in der Region zahlreiche Slams, die stets ihre Fans finden.

Den Auftakt macht dabei immer das so genannte „Opferlamm“. In diesem Fall war es Dominik Bartels aus Helmstedt. „Er tritt außer Konkurrenz auf als eine Art Einheizer“, erläuterten Tom Wunram und Sven Olinski, die Moderatoren des Abends. Bartels stieg ein mit einer Art Gangster-Rap - Thema: Jesus. Zuvor hatte Olinski im Publikum an zehn Zuschauer Punktekarten verteilt. Die Jury war bunt gemischt.

Poetry-Slam hat nur wenige Regeln. Selbstgeschrieben müssen die Texte sein, es werden normale Outfits getragen, es gibt keine Requisiten. Erlaubt sind Beiträge aller Art. Jeder Slammer hat fünf Minuten Zeit für seinen Auftritt, das Publikum kann eine Extra-Minute einfordern. Die Teilnehmer kamen dieses Mal außer aus Gifhorn überwiegend aus der Region.

cn

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