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Dialog der Religionen angestrebt

Gifhorn Dialog der Religionen angestrebt

Noch vor den Sommerferien will der Landkreis Gifhorn den Präventionsrat wiederbeleben, um den Dialog der Religionsgemeinschaften zu intensivieren.

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Integration statt Separierung: Der Landkreis Gifhorn installiert einen Präventionsrat, der den Dialog der Kulturen und Religionen fördern soll.

Gifhorn. Das kündigten Landrat Dr. Andreas Ebel, Kreisrat Rolf Amelsberg und Kreisjugendpfleger Bernh Schuhhose am Donnerstag an. Voraus gegangen war ein Beschluss im Jugendhilfeausschuss (AZ berichtete). Mit Besorgnis habe die Kreisjugendpflege in den zurückliegenden Monaten einige Bedenkliche Entwicklungen bei den Religionsgemeinschaften im Landkreis Gifhorn beobachtet. „Menschen isolieren sich und ziehen sich stark in ihre Glaubenswelt zurück - es ist wichtig, dass wir darüber reden“, sagt Ebel. „Die Kritik, dass man darüber spricht, kann ich nicht nachvollziehen“, so der Landkrat. Der Kreis wolle die Integration fördern und nicht die Separierung, die zur Bildung von Parallelgesellschaften führe.

Der Fachbereich Jugend werde darum die Zusammenarbeit mit den Bildungseinrichtungen und Religionsgemeinschaften ausbauen, kündigte Amelsberg an.

Vertreter der verschiedenen Religionsgemeinschaften, Polizei, Verfassungsschutz, die Kommunen - insbesondere die Stadt Gifhorn - und auch die Leitung der Schulen sowie die Jugendpflegen im Kreisgebiet sollen bei der Erstellung einer fundierten Bestandsaufnahme einen Beitrag leisten.

„Wir wollen auch die Politik einbinden, um möglichst rasch in den Dialog einzutreten“, erklärte Amelsberg. Weitere Infos zu den beabsichtigten Maßnahmen erteilt der Kreisrat Rolf Amelsberg unter Tel. 05371-82203 .

ust

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