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Gifhorn Stadt Diakonische Heime: Kirche heißt jetzt Lazarus-Kirche
Gifhorn Gifhorn Stadt Diakonische Heime: Kirche heißt jetzt Lazarus-Kirche
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18:00 07.10.2012
Predigt zum Jubiläum: Landesbischof Ralf Meister war gestern in Kästorf. Quelle: Christina Rudert

In einem kurzen Anspiel erklärte das „Namensfindungs-Komitee“, wieso die Entscheidung auf Lazarus gefallen war: St. Martin gibt es weltweit schon über eine Million Mal, Kirche der Zuflucht gefiel nicht so richtig, aber auch Lazarus überzeugte nicht auf Anhieb: „Der stank doch schon, als er von Jesus aus dem Grab erweckt wurde.“

Aber Lazarus steht auch als Zeichen der Hoffnung auf Auferstehung, manchmal eine kleine Auferstehung im beschwerlichen Leben. Und im Evangelium gibt es noch eine zweite Lazarus-Geschichte: Der arme Lazarus, der in Abrahams Schoß ins Paradies aufgenommen wird, während der Reiche in die Hölle verstoßen wird. Geborgen sein wie in Abrahams Schoß, das sei für Bewohner wie für Mitarbeiter ein schönes Bild, einigte sich das Komitee schließlich auf diesen Namen.

Bischof Meister hatte in seiner Predigt das Obstlager im Keller der Kirche aufgegriffen. „Die Kirche ist nicht nur ein Vorratsspeicher für Äpfel, sie teilt auch den Vorrat Gottes aus, alles, was wir empfangen haben.“ In seinem Grußwort betonte Bürgermeister Matthias Nerlich, wie wichtig ein Name für den Ausdruck von Respekt und Wertschätzung ist, für das Unverwechselbare. „Und wir alle dürfen heute gewissermaßen als Taufpaten dabei sein.“

Ein Gemeindefest rundete das Jubiläum mit Namensgebung ab, und auch die Ausstellung über die Geschichte der Lazarus-Kirche lockte viele Besucher.

tru