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Diakonische Betriebe verstärken Kontakte nach Polen

Qualifizierung von Langzeitarbeitslosen Diakonische Betriebe verstärken Kontakte nach Polen

Seit vielen Jahren schon bestehen bewährte Kontakte und Verbindungen der Diakonischen Betriebe Kästorf nach Polen. In Kwilcz, einer Stadt im Großraum Posen, gibt es bereits eine Beschäftigungsgesellschaft, in die unter anderem auch die Diakonie Kästorf involviert ist.

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Die Zusammenarbeit intensivieren: Vetreter der Kästorfer Diakonischen Betriebe tauschten sich jetzt mit den polnischen Kooperationspartnern aus.

Kästorf. Ziel der Kooperation mit der polnischen Gesellschaft ist die Qualifizierung von langzeitarbeitslosen Menschen in schwierigen sozialen Verhältnissen, die mittels eines Praktikums in den Kästorfer Betrieben eine neue berufliche Perspektive erhalten sollen. In Zukunft soll es noch weitere, interkulturelle Modelle der Zusammenarbeit wie diese geben.

Carsten Möbs, Geschäftsführer der Diakonischen Betriebe Kästorf, strebt eine Intensivierung der Beziehungen nach Polen an. Zwei Gesprächstermine mit Vertretern polnischer nicht-staatlicher Organisationen hat es bereits gegeben.

Angefangen hat alles bei einem Kongress in Warschau im Frühjahr dieses Jahres. Ende Juli fand das erste Treffen mit verschiedenen Vertretern dieser Organisationen und Verbände in Stettin statt.

Im Anschluss lud Möbs die Verantwortlichen aus Polen zu einem dreitägigen Besuch nach Kästorf ein, um die Arbeit und Qualifizierungsmöglichkeiten der Diakonischen Betriebe vorzustellen und über eine mögliche Kooperation zu sprechen.

Beide polnischen Einrichtungen sehen noch Entwicklungsbedarf bei der Unterstützung und Hilfe „marktbenachteiligter“ Personenkreise, wie junge bildungsferne Menschen, Personen in Langzeitarbeitslosigkeit, Wohnungslosigkeit oder mit Suchterfahrung. Viele soziale Hilfen sind im polnischen Unterstützungssystem nicht ausgereift.

Erklärtes Ziel der polnischen Vertreter aus dem Sozialsektor ist es daher, die Hilfeleistungen in der Heimat zukünftig durch deutsches Knowhow in diesem Bereich verbessern zu können. Möbs erklärt in diesem Zusammenhang: „In einem zusammenwachsenden Europa geht es uns um Zusammenarbeit, vielleicht auch in einer weitergehenden Partnerschaft mit dem Schwerpunkt der beruflichen Bildung für Menschen in benachteiligten Lebenslagen. Hier haben wir eine gesellschaftliche Verantwortung, die an der Ländergrenze nicht halt macht.“  

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