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Diakonie: Junge Flüchtlinge starten mit Ausbildung

Gifhorn Diakonie: Junge Flüchtlinge starten mit Ausbildung

Kästorf. Sie kommen aus Afghanistan, Mazedonien oder Somalia - fünf unbegleitete Flüchtlinge, die jetzt eine Chance haben, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen: Die jungen Männer, die in der Jugendhilfegruppe der Diakonie untergebracht sind, haben nun eine Ausbildung in den Betrieben der Kästorfer Diakonie begonnen.

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Start in ein neues Leben: Fünf junge Flüchtlinge beginnen ihre Ausbildung in den Betrieben der Diakonie Kästorf.

Quelle: Foto: Sebastian Preuß

Gifhorn. Einer der Jugendlichen lernt Koch, drei werden Kfz-Mechatroniker und einer Elektriker. „Wir haben sehr schnell bemerkt, dass diese jungen Menschen hoch motiviert sind. Sie wollen lernen und sich eine Zukunft aufbauen“, weiß Gabriele Zikoll, die in der Diakonie Kästorf das Projekt „Zukunft als Ziel“ leitet. Jetzt seien die ersten Ausbildungsplätze für die jungen Flüchtlinge, die tausende Kilometer zu Fuß oder auf dem Wasser überwunden hätten, geschaffen worden.

„Es ist eine mutige und tolle Entscheidung“, begrüßte Carsten Möbs, Geschäftsführer der Diakonische Betriebe Kästorf, die fünf neuen Azubis. „Unsere Handerksbetriebe sind prädestiniert für Ausbildung, die Meister und Ausbilder verfügen in der Regel über Zusatzqualifikation, so dass sie auch mit schwierigen jungen Menschen gut umgehen können“. so Möbs. Außerdem könne die Diakonie Stützunterricht und auch sozialpädagogische Begleitung anbieten.

Unterstützung für das Projekt habe es von den Lions Hannover und der Freien Christengemeinde Gifhorn gegeben, bedankte sich Carola Hahne, Geschäftsführerin der Jugendhilfe im Stephansstift und in Kästorf. Kleine Geschenke und Glücksengel gab‘s für die fünf Azubis nach den Begrüßungsreden.

Insgesamt werden derzeit in der Kästorfer Diakonie 35 junge Menschen ausgebildet - viele von ihnen hätten auf dem freien Markt keine Aussicht auf eine Lehrstelle.

ust

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